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Deutschland

"Wir hinken stets hinterher": Siemens-Chef warnt Brüssel vor KI-Überregulierung

n-tv ·
"Wir hinken stets hinterher": Siemens-Chef warnt Brüssel vor KI-Überregulierung

Siemens-Chef Busch sieht die Künstliche Intelligenz nicht als Blase, sondern als größte Wette der Geschichte auf Technologie. Umso mehr stört ihn der Regelungseifer aus Brüssel. Mit zu vielen Vorschriften könnte Europa hinter den globalen Wettbewerbern zurückbleiben.

Siemens-Konzernchef Roland Busch fordert die EU zu einem höheren Tempo bei der Zulassung neuer KI-Technologien auf. "Wir dürfen das Entwicklungstempo der KI-Technologie nicht durch Regulierung bremsen", sagte Busch der "Welt am Sonntag".

"Man denke nur daran, wie lange es dauert, bis ein "AI Act" oder "Data Act" verabschiedet wird - vielleicht zwei Jahre. In dieser Zeit können sich KI-Modelle bereits sechs- oder achtmal weiterentwickelt haben", sagte er. Bis die Verordnung dann tatsächlich in Kraft trete, habe sich die entsprechende KI-Technologie oft schon in eine ganz andere Richtung bewegt. "Wir hinken stets hinterher", kritisierte Busch.

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