Zverev Sonntag gegen Shelton - Darum kommt Thomalla nicht zum US-Open-Finale
Es soll der nächste große Tag in seiner Karriere werden! Am Sonntagabend um 20 Uhr MESZ steht Tennis-Star Alexander Zverev (29) in seinem dritten Grand-Slam-Finale in diesem Jahr. Bei den US Open muss er im Arthur Ashe Stadium von New York gegen den Amerikaner Ben Shelton (23) ran. BILD macht Sie fit für den Kracher.
Der Sieger bekommt 4,74 Millionen Euro, der Verlieren immerhin noch 2,41 Millionen Euro.
Zverev hat alle fünf bisherigen Partien gegen Shelton gewonnen. Drei davon fanden auf Hartplatz statt, wie in New York. Auch in der Weltrangliste steht Zverev als Zweiter sieben Plätze vor Shelton. Zudem spricht die Erfahrung in Grand-Slam-Finals klar für den Olympiasieger von 2021. Er bestreitet sein sechstes Endspiel, Shelton sein erstes. Dazu kommt seine atemberaubende Bilanz gegen Linkshänder. Von den letzten 44 Begegnungen gewann Zverev 43. Warum? „Weil mein Bruder Linkshänder ist und ich seit ich Tennis spiele mit ihm trainiert habe“, sagt Zverev.
24.000 passen in das Arthur Ashe Stadium, den größten Tennis-Tempel der Welt. Dass die fast alle gegen ihn sind, weiß er. Zverev locker: „Das ist mir egal. Ich spiele seit zehn Jahren in Stadien, wo keiner für mich ist.“ Die Stimmung gegen sich gerichtet, damit kann er tatsächlich gut umgehen. Das hebt ihn kaum an.
Die Box ist seit diesem Jahr zweigeteilt. Direkt auf dem Niveau des Platzes sitzen Vater Alexander senior (66), Bruder Mischa (39), Hittingpartner Michail Ledovskych (40) und Fitnesstrainer Jez Green (53). In der bisherigen Box, in der bis vergangenes Jahr alle saßen, sitzen Manager Sergey Bubka junior (39), Physio Ramon Punzano und Kumpel Aaron Keller (33), Schauspieler und Sohn von Schauspieler Mark Keller (61). Dazu weitere Bekannte und Sponsoren.
Nein. Wie schon bei den anderen drei Grand-Slam-Turnieren in diesem Jahr, so fehlt sie auch bei den US Open. Sie muss selbst arbeiten und als Moderatorin Sendungen teils Monate im Voraus drehen. In Paris und Wimbledon kam die Berlinerin zu den Partys nach den Finals angereist, diesmal sehen sich beide erst in den Tagen nach New York in Deutschland wieder. Zuletzt war sie beim Masters in Cincinnati vor den US Open an seiner Seite.
„Wenn ich zugesagt habe, spiele ich auch meistens“, sagt Zverev auf die Frage, ob auch nach dem super Abschneiden bei den US Open die Partie am kommenden Wochenende in Halle/Westfalen gegen Kroatien ein Thema ist. Zuletzt war es oft so, dass er Turniere trotz Zusage aber nicht spielte, wenn das Grand-Slam-Event davor erfolgreich war. Vor allem die Boss Open in Stuttgart können davon ein Lied singen. Erreichte Zverev bei den French Open das Halbfinale, sagte er für das Rasenturnier in der Schwaben-Metropole regelmäßig ab. Dass er, unabhängig vom Ausgang des Finals, in Halle/Westfalen aufschlägt, wäre also überraschend. Auch er braucht mal Pause. Der DTB überlegt, ihn in diesem Fall zur Ehrung für seinen Erfolg nach Westfalen zu bekommen.
Unklar, weil niemand weiß, wann der am Knie verletzte Weltranglisten-Erste Jannik Sinner (25) zurückkommt. Gewinnt Zverev die US Open, wurde der Rückstand zum Italiener auf 1810 Punkte schmelzen.
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