Gesundheitsrisiko: Warum Frauen nicht unter der Dusche pinkeln sollten
Von oben tröpfelt es aus dem Duschkopf – und von unten aus der Blase? Wer während des Duschens uriniert, spart Zeit und Wasser.
Jedoch birgt die Praktik einige Tücken.
Irgendwo zwischen Pragmatismus und Ekel ist die Frage, ob man in der Dusche pinkelt oder nicht, zu einer alltäglichen Gretchenfrage geworden.
In Wohngemeinschaften, Partnerschaften und der einen oder anderen Sportumkleide sorgt sie für Diskussionen.
Dabei wird ein wichtiger Aspekt oft außer Acht gelassen: wie gesundheitsschädlich das Urinieren unter der Dusche sein kann.
Pinkeln unter der Dusche kann Tausende Liter Wasser sparen Manch einer empfindet das gleichzeitige Wasserlassen und Duschen als effizient.
Nicht nur spart man sich einen separaten Gang zur Toilette und damit ein bisschen Zeit, sondern auch Wasser.
Je nach Spülkasten gehen bei einer Klospülung sechs bis neun Liter Wasser in die Kanalisation.
Wer bei jeder Dusche einmal uriniert, spart jährlich bis zu 3285 Liter Wasser.
Vorausgesetzt, man duscht täglich.
Ein weiterer Pluspunkt für das Wasserlassen unter der Dusche: Der im Urin enthaltene Harnstoff Urea kann sich positiv auf die Haut auswirken.
Der oft in Hautcremes enthaltene Stoff spendet Feuchtigkeit und wird genutzt, um Hauterkrankungen wie Ekzeme oder Fußpilz zu behandeln.
Unangenehme Gerüche und Urinstein in Rohren So praktisch die Idee auch erscheinen mag, die Dusche als Zweittoilette zu nutzen – ganz unbedenklich ist sie nicht.
Urin kann sich in der Duschwanne und in den Abflussrohren ablagern.
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