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Diagnose mit 29 - „So veränderte die Brustkrebs mein ganzes Leben“

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Diagnose mit 29 - „So veränderte die Brustkrebs mein ganzes Leben“

Mit 29 Jahren erhält Carolin Kotke die Diagnose Brustkrebs. Die Erfahrung prägt ihren Blick auf Gesundheit bis heute. Im Gespräch verrät die heute 38-Jährige, welche Gewohnheiten ihr Kraft geben, warum sie vor extremen Ernährungstipps warnt und was Krebspatienten ihrer Meinung nach am meisten hilft.

„Ich hatte den Ernst der Lage zunächst gar nicht richtig wahrgenommen“, erinnert sich Kotke im Gespräch mit FITBOOK . Als der Brustkrebs entdeckt wird, steht für sie ihre Karriere an erster Stelle. Doch nach sechs Monaten Chemotherapie folgt der Schock: In ihrem Körper werden weiterhin Resttumorzellen und Metastasen gefunden.

Spätestens da verändert sich ihr Blick auf das Leben grundlegend. „Vielleicht erlebe ich mein nächstes Lebensjahr gar nicht mehr“, erinnert sie sich an ihre damaligen Gedanken. Die Angst vor dem Tod wird für Kotke Wendepunkt.

Nach der Behandlung trifft sie weitreichende Entscheidungen. Sie gibt ihren früheren Beruf auf, lässt sich zur Ernährungsberaterin ausbilden und macht sich selbstständig. Außerdem zieht sie aus der Großstadt aufs Land. Gesundheit wird für sie zum Wichtigsten im Leben.

Die Erkrankung hat auch ihre Zukunftspläne verändert. Weil sie sich die Eierstöcke entfernen lassen musste, kann sie keine Kinder mehr bekommen. Zudem lebt sie seit Jahren mit den Folgen eines frühen Eintritts in die Wechseljahre.

Besonders wichtig sind für sie heute Ernährung , Bewegung, Zeit in der Natur und bewusster Umgang mit Stress. Täglich geht sie mit ihrem Hund spazieren. Auch Atemübungen, Qigong und Klangschalen helfen ihr dabei, ausgeglichener zu werden.

Beim Thema Ernährung warnt Kotke vor extremen Ratschlägen im Internet: „Am besten nicht sofort alles googeln. Sonst stößt man schnell auf extreme Empfehlungen.“ Eine allgemeingültige Krebsdiät gibt es aus ihrer Sicht nicht. Stattdessen sei entscheidend, den Körper individuell mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Kraft habe ihr auch der offene Austausch mit Familie, Freunden und anderen Betroffenen gegeben. Heute möchte sie diese Erfahrung weitergeben. Ihre wichtigste Botschaft lautet: auf den eigenen Körper hören, eigene Grenzen ernst nehmen und sich die Hilfe zu holen, die man gerade braucht.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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