Tod nach Umsiedlung: Nach Verlegung aus Freizeitpark: Delfin in Spanien verendet
Rocky lebte 29 Jahre – und überstand die Verlegung in einen Zoo in Spanien nicht.
Tierschutzorganisationen hatten die Umsiedlung vergeblich bekämpft.
Ein Delfin ist nach seiner Verlegung aus einem geschlossenen Freizeitpark in Frankreich in einem Zoo in Spanien verendet.
Der 29 Jahre alte Rocky sei am Samstagabend im Zoo Selwo Marina in der Nähe von Málaga gestorben, erklärte der Freizeitpark Marineland Antibes, in dem Rocky zuvor gehalten worden war.
Zuvor waren in Spanien bereits ein Delfin und ein Beluga verendet, die aus einem geschlossenen Freizeitpark in Kanada dorthin umgesiedelt worden waren.
Der Freizeitpark Marineland Antibes an der südfranzösischen Côte d'Azur war im Januar 2025 geschlossen worden.
Der Delfin Rocky wurde im Juli in den Zoo Selwo Marina verlegt.
Beide Parks gehören dem spanischen Unternehmen Parques Reunidos, das wiederum dem schwedischen Investmentkonzern EQT AB gehört.
Der Delfin und der Beluga aus Kanada waren ebenfalls aus einem geschlossenen Park nach Spanien verlegt worden.
Er hieß ebenfalls Marineland, hat mit dem Marineland in Frankreich oder dem spanischen Betreiber Parques Reunidos aber nichts zu tun.
Drei weitere Belugas, die vom kanadischen Marineland in ein Aquarium in der US-Metropole Chicago umgesiedelt worden waren, sind ebenfalls mittlerweile verendet.
Toter Delfin: Tierschützer hatten vor Verlegung nach Spanien gewarnt Nach den fünf Meeressäugern aus dem kanadischen Marineland habe es nun Rocky getroffen, erklärte die Umweltorganisation Sea Shepherd France im Onlinedienst X.
Sie habe vor der Verlegung vor den Gefahren für die Gesundheit der Tiere gewarnt und vergeblich versucht, die Umsiedlung juristisch zu verhindern.
Die Verantwortung trage letztlich die französische Regierung.
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