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Fehler kann teuer werden! - Kennen Sie diese Bahn-Regel in Italien?

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Fehler kann teuer werden! - Kennen Sie diese Bahn-Regel in Italien?

Wer in Italien mit dem Regionalzug fährt, sollte vor dem Einsteigen einen wichtigen Schritt nicht vergessen: Papierfahrkarten müssen häufig entwertet werden. Das gilt vor allem für Tickets der Züge „Regionale“ und „Regionale Veloce“ von Trenitalia. Wer die Entwertung übersieht, riskiert bei einer Kontrolle einen hohen Zuschlag.

Für deutsche Urlauber ist die Regel leicht zu übersehen. Deutschlandticket, Handy-Tickets und moderne Tarifsysteme haben klassische Stempelautomaten hierzulande weitgehend aus dem Bahnalltag verdrängt. In Italien gehören die Entwerter dagegen weiterhin zum Reisen mit bestimmten Papier-Tickets, wie TRAVELBOOK berichtet.

Fahrkarten gibt es an Schaltern, Selbstbedienungsautomaten oder bei autorisierten Verkaufsstellen, etwa an Kiosken. Doch der Kauf allein reicht häufig nicht. Vor Reiseantritt muss das Papier-Ticket an einem Entwerter im Bahnhof validiert werden. Die meist auf den Bahnsteigen aufgestellten Geräte versehen die Fahrkarte mit Datum und Uhrzeit. Damit beginnt ihre Gültigkeit.

Die Bahn setzt voraus, dass Fahrgäste diese Vorschrift kennen. Zwischen Urlaubern und Einheimischen wird dabei nicht unterschieden.

Wer ohne gültige Fahrkarte eingestiegen ist, kann als Ausnahme noch im Zug ein Ticket kaufen. Laut Trenitalia müssen Reisende dafür das Zugpersonal direkt beim Einsteigen informieren. In der Regel kommt ein Zuschlag von 5 Euro hinzu.

Wird ein Reisender mit einem nicht entwerteten Ticket kontrolliert, muss er gemäß den Trenitalia-Beförderungsbedingungen das reguläre Ticket möglicherweise erneut kaufen. Zusätzlich richtet sich der Zuschlag danach, wann bezahlt wird: Direkt beim Kontrollpersonal sind es 50 Euro. Bei Zahlung innerhalb von 15 Tagen werden 100 Euro fällig, später bis zu 200 Euro.

Bei digitalen Regionaltickets entfällt die zusätzliche Entwertung. Diese Fahrkarten sind über die Website oder App von Trenitalia erhältlich. Bei der Kontrolle genügt meist der QR-Code auf dem Smartphone.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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