Zahlungsverhalten: Wo Bargeld im Alltag nicht mehr akzeptiert wird
Cash in de Täsch? Eine Bundesbank-Studie zeigt, wo das Bargeld im Alltag von anderen Bezahlarten verdrängt wird.
Und wo Sie auf jeden Fall Bares einpacken sollten.
Wer ab und zu in der Schlange beim Bäcker steht, kennt die Situation: Während die einen noch ganz altmodisch Münze für Münze aus dem Portemonnaie kramen, um ihre Brötchen zu bezahlen, zücken die anderen selbst für Kleckerbeträge nur noch die Karte oder das Handy .
Old School trifft digitale neue Zahlungswelt.
Die Deutschen gelten dabei im internationalen Vergleich als besonders hartnäckige Bargeld-Fans.
Doch im vergangenen Jahr hat sich an den Bäckerei -, Supermarkt- und Tankstellenkassen der Bundesrepublik etwas Bemerkenswertes ereignet: Erstmals haben die Menschen 2025 auch hierzulande mehr alltägliche Einkäufe bargeldlos bezahlt als mit Bargeld.
Bargeld-Zahlungen erstmals in der Minderheit Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Bundesbank , die regelmäßig das Zahlungsverhalten der Bundesbürger untersucht.
Mehr als 6000 Menschen wurden dafür telefonisch und online befragt.
Zudem führten die Teilnehmenden ein mehrtägiges Tagebuch über ihre Zahlungen an Ladenkassen, im Onlinehandel, an Privatpersonen, an Behörden sowie an wohltätige Organisationen.
Auf diesem Wege gaben die Befragten Auskunft über rund 18.500 Transaktionen im Wert von mehr als 800.000 Euro.
Es zeigte sich: Nur noch 45 Prozent dieser Zahlungen erledigten die Menschen bar.
55 Prozent der Transaktionen erfolgten bargeldlos, vor allem mit Debitkarten, aber auch mit mobilen und Online-Bezahlverfahren, mit Kreditkarte und per Lastschrift oder Überweisung (siehe Grafik).
Bei den Zahlen geht es nur um einmalige Zahlungen – Abos, Verträge oder andere Daueraufträge, die sowieso digital ablaufen, sind gar nicht berücksichtigt.
Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen im Alltag setzt sich damit fort, wie der Vergleich mit den Vorgängerbefragungen zeigt.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.