"Noch nicht marktfähig": Reiches Fachleute zweifeln offenbar an Mini-AKW
Immer wieder werden sie als preiswerte Lösung ins Spiel gebracht: kleine Kernkraftwerke, sogenannte Small Modular Reactors. Doch ausgerechnet im Haus von Wirtschaftsministerin Reiche zeigen sich laut einem Bericht nun Fachleute skeptisch.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist bekanntlich keine Freundin des Atomausstiegs Deutschlands. "Der Ausstieg aus der Atomkraft war ein großer Fehler", sagte sie im März auf einem Podium bei einer Konferenz in Houston. Dabei interessierte sie sich offenbar auch für Mini-AKWs, die sogenannten Small Modular Reactors (SMRs). "Europas SMR-Potenzial ist riesig", hieß es auf einem Sprechzettel für die Konferenz, wie unter anderem der "Spiegel" berichtet. "17–53 GW an zuverlässiger, CO2‑freier Kapazität bis 2050."
Doch Mitarbeiter ihres eigenen Hauses sind da skeptischer. Laut einer vertraulichen Unterrichtung an den Wirtschafts- und Energieausschuss des Bundestags, über die der "Spiegel" schreibt, scheinen die kleinen Kernkraftwerke kaum eine realistische Option für Energiegewinnung.
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