Plenum: Wenn es im Landtag um Herztod, Hirntod und Organspende geht
Spenderorgane retten Leben, doch es fehlt an ihnen - auch in Rheinland-Pfalz.
Was tun? Der Landtag hat sich mehrheitlich festgelegt.
Was das konkret heißt.
Der rheinland-pfälzische Landtag hat über den richtigen Weg hin zu mehr Organspenden diskutiert.
In einer kontroversen Debatte kamen Gegner und Befürworter der Widerspruchslösung zu Wort, nach der Erwachsene nach dem Tod automatisch als potenzielle Spender gelten würden.
Es drehte sich auch darum, wann Organe entnommen werden dürfen.
Klar ist, es mangelt an Spendern und Spenderorganen.
Deutschlandweit warten Tausende kranke Menschen auf Organe.
In Rheinland-Pfalz standen nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) Ende August dieses Jahres 370 Patientinnen und Patienten auf einer Warteliste, bundesweit waren es mehr als 7.800.
Es braucht viel mehr Spenderorgane und Spender Die Zahl der Organspender stieg in Rheinland-Pfalz zuletzt auf niedrigem Niveau zumindest etwas.
Von Januar bis August dieses Jahres wurden laut DSO 32 Organspender registriert.
Das waren fünf mehr als im Vorjahreszeitraum und elf mehr als in den ersten acht Monaten des Jahres 2024.
Erfasst sind in der Statistik nur Spender, denen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe in einer der Kliniken in dem Bundesland entnommen wurden, die dann bundesweit oder auch im Ausland transplantiert wurden.
Nach oben ging es in Rheinland-Pfalz laut DSO auch mit der Zahl der gespendeten Organe.
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