Verstöße gegen das Waffengesetz: Sprengstoffverdacht an der Schweizer Grenze erhärtet sich offenbar
Nach einer Sprengstoff-Kontrolle an der deutsch-schweizerischen Grenze hat sich der Verdacht gegen einen 59-jährigen Mann offenbar erhärtet. Das Amtsgericht Karlsruhe erließ nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Der Verdächtigte sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Bei Kontrollen am Mittwoch in Rheinfelden hatten Spürhunde bei einem Auto mit deutscher Zulassung angeschlagen. Die Behörden sperrten daraufhin die Autobahn A861 über mehrere Stunden, fanden aber zunächst keine gefährlichen Stoffe. Später fanden Ermittler in der Wohnung des Mannes im Nordschwarzwald mehrere verbotene Waffen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
Außerdem hätten sie ein Pulver entdeckt, das derzeit kriminaltechnisch untersucht werde. »Eine erste Analyse deutete darauf hin, dass es sich um eine explosive Mischung handeln könnte«, schrieb die Polizei Offenburg.
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