Nichts ist, wie es scheint: "Du kriegst mich nicht" - oder doch?
Nelson muss 13 Jahre ins Gefängnis, verurteilt wegen der brutalen Misshandlung seiner Ehefrau Samantha. Doch er schwört Rache - und Sam taucht unter, wechselt Namen und Identität. Eine wilde Hatz beginnt, bei der man dank Chris Carter am Ende nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht.
911: "Was ist Ihr Notfall?" "Ich … mein Ehemann hält mich in unserem Haus gefangen", flüstert eine Frauenstimme: "Er ist gewalttätig. Und ich habe wirklich große Angst." 911: "Verraten Sie mir, wie Sie heißen?" "Samantha. Samantha Stewart. Sam." 911: "Und wie heißt Ihr Mann, Sam?" "Nelson Stewart … Bitte helfen Sie mir. Ich habe solche Angst. Ich bin ans Rohr unter dem Waschbecken gekettet. Ich kann nicht weg."
Als diese Tonaufnahme im Gerichtssaal abgespielt wird, ist das Urteil der Geschworenen klar im Fall Samantha Stewart gegen ihren Ehemann Nelson Stewart wegen häuslicher Gewalt und rechtswidriger Freiheitsentziehung: schuldig. In beiden Anklagepunkten. Das Strafmaß: satte 13 Jahre. Die Reaktion Nelsons fällt entsprechend aus: "Du elendes Miststück! Wenn du glaubst, dass du mich zum letzten Mal gesehen hast, kannst du dich auf was gefasst machen! Ich weiß alles über dich. Alles! Ganz egal, wo du hingehst: Eines Tages finde ich dich. Das schwöre ich dir! Ich werde dich in deinen Träumen verfolgen, du dreckige Ratte! Viel Spaß dabei, den Rest deines Lebens auf der Flucht zu verbringen!"
Samantha hört daraufhin auf zu existieren. Sie ändert nicht nur ihren Namen, sie wechselt ihre gesamte Identität. Neues Geburtsdatum, neue Stadt, neue Konten. Inhaberin ist Mary Smith. Millionärin. Nelson besitzt nichts mehr, außer seiner Wut und dem Ansinnen auf Rache. Aber er hat Connections.
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