Erfolgsreihe seit 2014: „Usedom-Krimi“ dreht sich um einen seltsamen „Doppelmord“
Drei neue TV-Fälle von der schönen Ostseeinsel stehen im Herbst im Ersten auf dem Programm.
Los geht's am Donnerstag mit einer Geschichte um Tod und Trauer, Freundschaft und Loyalität.
Das Leben fühlt sich manchmal beklemmend einsam an.
So dürfte es auch der ehemaligen Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) in ihrem hübsch restaurierten Stallgebäude auf der Ostseeinsel Usedom im neuesten Fall der „Usedom-Krimis“ (Streamingstart am 19.
Oktober; lineare Ausstrahlung am 22.
Oktober im Ersten) gerade gehen.
Ihr Neffe und Nachbar, der Kriminalhauptkommissar Rainer Witt (Till Firit, „Führer und Verführer“), hat Urlaub und isst deshalb nicht bei ihr zu Abend.
So betrachtet Lossow beim Schein einer Lampe alte Fotos von ihrer toten Tochter - und stapft schließlich mit Hund Lucky durch Nacht und Regen, um im Gasthaus mit Wirtin Rada (Annett Sawallisch, „Der Lehrer“) ein Glas Rotwein zu trinken und Erinnerungen auszutauschen.
Doch schon bei ihrer Rückkehr hält das Schicksal eine folgenschwere Überraschung für die Juristin parat, die einst wegen Mordes im Affekt am Vater ihrer Tochter acht Jahre im Gefängnis verbracht hat.
Menschliche Tiefenschichten Vor ihrer Haustür wartet ihre ehemalige Zellengenossin Anja Wiesznewski (Schauspielstar Steffi Kühnert, „Mit Herz und Hilde“), die ihre 15 Jahre nun abgesessen hat.
Verurteilt, ihren damaligen Mann umgebracht zu haben - in einem Indizienprozess ohne Leichenfund.
Beide Frauen scheinen im Knast ein inniges Verhältnis gehabt zu haben - doch den Unschuldsbeteuerungen Wiesznewskis mochte Lossow damals nicht glauben.
Ausgerechnet jetzt wird auf Usedom ein Mann getötet - wie sich herausstellt, Wiesznewskis Ehemann, der unter anderem Namen mit einer Frau auf der Insel gelebt hat.
So melancholisch umwölkt wie von den Ambivalenzen zwischenmenschlich-familiärer Beziehungen geprägt, wie man es von den beliebten, seit 2014 laufenden „Usedom-Krimis“ gewohnt ist, beginnt auch der 28.
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