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Erst MAGA-Star, dann Musk-Partnerin - jetzt harte Kritikerin

ZDFheute ·
Erst MAGA-Star, dann Musk-Partnerin - jetzt harte Kritikerin

Sie war Stimme der MAGA-Szene und Freundin von Elon Musk. Heute rechnet Ashley St. Clair mit ihrer früheren politischen Welt ab. Eine neue Doku über Musk erzählt auch ihre Story.

"Mir wurden 40 Millionen Dollar dafür angeboten, dass ich schweige", behauptet Ashley St. Clair bei der Premiere der fast vierstündigen "Musk"-Dokumentation in Venedig. Diese Summe habe Elon Musk ihr angeboten. Aber sie spricht - und erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund. Sie ist die Mutter eines seiner 14 Kinder.

Der Film von Oscar-Preisträger Alex Gibney dreht sich auch darum, wie Tech-Milliardär Musk im Umfeld von US-Präsident Donald Trump zum politischen Akteur wurde. St. Clair kennt diese Welt gut: Schon vor ihrer Beziehung zu Musk war sie selbst MAGA-Influencerin und warb für Trumps Politik. Inzwischen ist sie eine der schärfsten und sichtbarsten Kritikerinnen ihrer früheren Szene. Musks Anwalt hat bereits angedroht, rechtliche Schritte gegen Filmemacher Gibney zu unternehmen.

Schon kurz vor Beginn ihres Studiums besucht Ashley St. Clair eine Trump-Rally auf ihrem Campus. Kurz darauf, mit 18, bringt sie sich in konservativen Hochschulgruppen ein. Ihr Aufstieg in der MAGA-Szene beginnt.

Sie baut sich auf X eine Anhängerschaft von mehr als einer Million Followern auf, wird Markenbotschafterin bei der Organisation "Turning Point USA" des ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk und tritt zur besten Sendezeit bei Fox News auf.

Auch in Trumps Anwesen Mar-a-Lago wird sie eingeladen und postet dort Fotos mit prominenten Trump-Vertretern wie Kash Patel, dem heutigen FBI-Direktor. Ihre politische Haltung zeigt sie auch in einem Kinderbuch: Mit dem Titel "Elefanten sind keine Vögel" richtet es sich gegen die Akzeptanz von Transmenschen.

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"Dann ist Elon Musk in meine Nachrichten gerutscht", erzählt St. Clair rückblickend in einem ihrer Social-Media-Videos. Die beiden hätten 2023 eine Beziehung begonnen. Im September 2024 kommt ihr gemeinsamer Sohn zur Welt. Im Februar 2025 macht St. Clair die Beziehung öffentlich und zieht wegen des Sorgerechts vor Gericht. Ein späterer Vaterschaftstest bestätigt laut Medienberichten Musk als biologischen Vater.

Dann wird es plötzlich still um St. Clair. Nach dem öffentlichen Streit mit Musk zieht sie sich fast ein Jahr lang aus den sozialen Medien zurück.

Inzwischen hat sie eine Reihe von "Get Ready With Me"-TikTok-Videos gestartet, in denen sie sich schminkt und gleichzeitig über ihre Vergangenheit erzählt. Jetzt als Aussteigerin, die ihre frühere Szene und ihren Exfreund scharf kritisiert.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zdf.de — der Inhalt gehört ZDFheute.

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