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G20-Gipfel in Miami: Bundesregierung sieht trotz US-Einladung an Putin »keine Normalität«

Die Zeit ·
G20-Gipfel in Miami: Bundesregierung sieht trotz US-Einladung an Putin »keine Normalität«

Die Bundesregierung hat die Einladung der USA an Russlands Staatschef Wladimir Putin, am G20-Gipfel in Miami teilzunehmen, nur zurückhaltend kommentiert. Man nehme das »zur Kenntnis«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. »Wir nehmen auch zur Kenntnis, dass Präsident Putin bisher nicht über die Einladung entschieden hat.« Für die Bundesregierung gebe es »angesichts des Kriegs in der Ukraine keine Normalität im Umgang mit Russland«, sagte Kornelius. Die Vorbereitungen zum Gipfel seien im Gange, man stimme sich dazu eng mit den Partnern ab.

US-Außenminister Marco Rubio hatte am Mittwoch nach einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow gesagt, er hoffe auf eine Teilnahme Putins am diesjährigen Gipfel, der am 14. und 15. Dezember in Miami stattfinden soll. Damit beantwortete Rubio eine Frage danach, ob er von einem baldigen Treffen Putins mit US-Präsident Donald Trump ausgehe. Eine Teilnahme Putins an dem Gipfel sei eine Gelegenheit dazu, sagte der US-Außenminister.

Zuletzt hatte sich Putin im August 2025 im US-Bundesstaat Alaska mit Trump getroffen. Es war zugleich die erste Auslandsreise des russischen Staatschefs in ein westliches Land seit der Anfang 2022 begonnenen Vollinvasion der Ukraine. 2023 hatte der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) einen Haftbefehl gegen den russischen Staatschef ausgestellt. In den vergangenen Jahren reiste Putin ausschließlich in asiatische Länder sowie nach Belarus. Die USA erkennen den IStGH nicht an.

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