Chancen für Wirtschaft: Sicherheitsindustrie sucht Partner - Treffen in Mainz
Ein Netzwerk soll in Rheinland-Pfalz Bundeswehr und Sicherheitsbranche zusammenbringen mit anderen Branchen und Wissenschaft.
Um was es dabei geht.
Zum zweiten Mal haben sich in Rheinland-Pfalz Vertreter aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie von der Bundeswehr mit Unternehmern und Forschenden getroffen und über mögliche Kooperationen gesprochen.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums kamen rund 300 Teilnehmer bei der Veranstaltung des sogenannten Netzwerks für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI-Hub) in Mainz zusammen.
Rheinland-Pfalz sei wegen seiner zahlreichen Standorte von Bundeswehr und US-Armee in früheren Jahren als „Flugzeugträger der Nato“ bezeichnet worden, sagte Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD).
Das sei eher eine passive Rolle des Landes gewesen.
Angesichts der veränderten Weltlage und großer Investitionen in die Verteidigung wolle es eine aktive Rolle spielen.
Minister erhofft sich Dynamisierung Genau hier soll der schon unter der Ampelregierung entstandene SVI-Hub ansetzen.
Er soll die Rüstungsbranche mit Firmen aus ganz anderen Branchen sowie mit Start-ups und Wissenschaftlern zusammenbringen, auch einen Austausch dazu bringen, welche besonderen Anforderungen etwa eine Kooperation mit der Bundeswehr mit sich bringt.
Die Anforderungen seien höher, aber auch nicht unüberwindbar, sagte Ebling .
Der Hub solle auch eine Dynamisierung bringen, damit Ideen künftig schneller entwickelt werden könnten.
Das viele Geld, das derzeit in Sicherheit und Verteidigung gesteckt werde, sei für die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz, gerade auch für die vielen Mittelständler, eine große Chance.
Der Kommandeur des Landeskommandos Rheinland-Pfalz der Bundeswehr, Oberst Michael Trautermann, sagte, die zivil-militärische Zusammenarbeit habe sich verändert.
Früher sei es eher darum gegangen, dass die Streitkräfte in Krisensituationen unterstützen, wie das beispielsweise nach der Ahrflut geschehen sei.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.