1500 Powerfrauen im Schützenfestzelt - Sixt-Wiesn offenbart neue Trachtentrends
München (Bayern) – 1500 elegante Damen, ein kerniger Mann am Mikrofon – und jede Menge Trachten-Glamour: Mietwagen-Königin Regine Sixt (83) lud Montagmittag mit ihren Schwiegertöchtern Andrea und Noni wieder zu ihrer berühmten Damen-Wiesn ins Schützenfestzelt auf der Theresienwiese ein. Die Dirndl-Parade war eine Augenweide – ebenso wie der smarte Stargast Andreas Gabalier (41).
Der Kult-Sänger rockte das Zelt derart spritzig und charmant. Gestärkt mit Hendl, Rotkraut und Kartoffelsalat kletterten die Damen auf die Bierbänke, zückten ihre Handys und sangen lauthals den Hit „Hulapalu“ (2015) mit. Was für eine Stimmung, was für wunderschöne Gewänder. Und das alles auch noch für einen guten Zweck. Die Spenden kamen der weltweit aktiven Regine Sixt Kinderhilfe-Stiftung „Tränchen trocknen“ zugute.
Für die Sixt-Wiesn brezeln sich die Power-Frauen aus Politik, Wirtschaft, Medien, Medizin und Kultur jedes Jahr ganz besonders schön auf. Manche von ihnen lassen sich für den großen Auftritt sogar von Designerinnen ausstatten. Dazu wählen sie elegante Ohrringe und Halsketten – vorbei ist die Zeit der klassischen Perlenkette. Filigrane Halsketten und Statement-Ohrringe, am besten in der Farbe der Dirndl, sind ein Muss!
Bei den Dirndln selbst zeichnet sich in diesem Jahr jedoch eine Rückbesinnung auf die klassische Eleganz ab: Leinen und Samt feiern ihr Comeback, ergänzt durch zarte Erd- und Pastelltöne und das romantische Toile-de-Jouy-Design, für das sich auch Gastgeberin Regine Sixt entschied. Tradition neu interpretiert – und dabei ausgesprochen feminin.
Nicht nur die klassischen Stoffe feiern ihr Comeback – natürliche und gedeckte Töne sind bei der Tracht auf der Wiesn angesagt. Erdige Nuancen dominierten ebenso wie zartes Hellgrün. Elegant, hochwertig und weniger verspielt. Auch bei der Dirndlbluse zeichnet sich eine klare Rückkehr zur Klassik ab. Statt Creme, Spitze oder Transparenz heißt es wieder: knalliges, strahlendes Weiß. Und Puffärmel.
Anwältin Nadja-Anna Prinzessin zu Schaumburg-Lippe (51) schwärmt gegenüber BILD von der neuen Zartheit der Trachtenmode: „Ich freue mich so, dass die Puffärmelblusen wieder zurück sind! Ich finde sie sehr dekorativ zum Dirndl und habe noch mehrere seit 20 Jahren im Schrank. Die kann ich jetzt wieder tragen.“ Sie habe 14 Dirndl zu Hause. „Die teile ich mit meinen Töchtern Felipa (17) und Philomena (15), die die gleiche Kleidergröße wie ich haben.“
Einige moderne Dirndl-Designerinnen setzen auf einen weiteren Trend: Dirndl, die ganz ohne separate Bluse auskommen. Stattdessen sind zarte Flügelärmel direkt am Mieder angesetzt – feminin, modern und dennoch ganz der klassischen Dirndl-Silhouette verpflichtet. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (48, CSU), seit Tagen in schicker Tracht auf der Wiesn unterwegs, strahlte in einem auffälligen Design mit transparentem Rücken. Sie lächelnd zu BILD: „Das erste Dirndl, das ich mir von eigenem Geld als Studentin gekauft habe, war sehr konservativ. Das hat sich bei mir inzwischen weiterentwickelt. Heute trage ich eines mit tiefem Dekolleté, das ist hier unter Frauen in Ordnung, denke ich.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.