Landtagswahl: Landeswahlleiter kontert AfD-Kritik an Briefwahl
Die AfD warnt vor Manipulationen bei der Briefwahl.
Was Mecklenburg-Vorpommerns Landeswahlleiter Christian Boden dem entgegensetzt.
Mecklenburg-Vorpommerns Landeswahlleiter Christian Boden hat die Briefwahl verteidigt. „Die Briefwahl ist sicher“, sagte er dem „Tagesspiegel“ vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
AfD-Politiker hatten Zweifel an der Sicherheit der Briefwahl geäußert.
Zwar gebe es kein Verfahren, das hundertprozentig sicher sei.
Aber: „Bei Wahlen sind überall Sicherheitsmechanismen eingebaut“, sagte Boden .
Menschliche Fehler könnten passieren, etwa bei der Auszählung der Stimmzettel.
Allerdings stehe jeder Bürgerin und jedem Bürger frei, sich diese selbst anzusehen. „Die Wahl ist geheim.
Die Auszählung ist es nicht.“ Diskussion um Briefwahl AfD -Co-Chef Tino Chrupalla hatte am Wochenende gesagt, er kenne aus Gesprächen mit Pflegern und Angehörigen Fälle in Pflegeheimen, „wo der Stift sozusagen geführt wurde“ bei der Briefwahl.
Boden nannte solche Zweifel „fernliegend“.
AfD-Landeschef und Ministerpräsidenten-Kandidat in MV, Leif-Erik Holm , erklärte jüngst: „Ich werbe dafür, ins Wahllokal zu gehen.
Die Briefwahl ist anfälliger für potenzielle Manipulationsversuche.“ Eine Wahlentscheidung, die sich über Wochen hinziehe, führe zudem zu verfälschten Ergebnissen, weil sich die politische Lage immer verändere. „Ich finde, wir müssen die Briefwahl wieder zur Ausnahme allein für kranke und nicht mobile Bürger machen“, sagte Holm.
Landtagspräsidentin Birgit Hesse hingegen hatte gesagt, die Briefwahl sei sicher und ermögliche Menschen, die am Wahltag nicht zu Hause seien, von ihrem Stimmrecht überhaupt Gebrauch zu machen.
Boden: Ton ist rauer geworden Im Umgang mit Wahlen sei der Ton in den vergangenen Jahren rauer geworden, sagte Boden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.