Debatte um Entlastungen: Spritpreise: Merz kündigt Entlastungen an - was kann kommen?
Tanken in Deutschland wird immer teurer.
Die Debatte über staatliche Eingriffe nimmt Fahrt auf.
Die Bundesregierung will handeln.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen der Autofahrerinnen und Autofahrer angekündigt.
Für viele Menschen, die täglich das Auto brauchten, sei eine Belastungsgrenze erreicht, sagte der CDU-Vorsitzende beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA in Berlin - kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Sonntag. „Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen.“ Das genaue Instrumentarium stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler. „Sie können aber davon ausgehen, dass wir sehr bald einen Vorschlag dazu vorlegen werden.“ Die Bundesregierung stehe im engen Austausch mit den Ländern.
Spritpreise steigen weiter Der Preis für einen Liter Superbenzin der Sorte E10 erreichte einen weiteren Höchststand.
Im Tagesdurchschnitt vom Montag wurden 2,286 Euro für den Liter fällig, wie der ADAC mitteilte.
Das war gut ein Cent mehr als am Sonntag .
Diesel kostete 2,412 Euro pro Liter und ist noch wenige Cent vom Rekordpreis entfernt.
Verglichen mit Sonntag hat sich der Preisanstieg für beiden Sorten etwas verlangsamt.
Für Entlastungen liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch: Wie funktioniert ein Spritpreisdeckel? Die SPD fordert einen Spritpreisdeckel.
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Armand Zorn wirbt für ein Modell nach belgischem Vorbild.
Demnach solle ein maximaler Abgabepreis für Diesel und Benzin im Einzel- und Großhandel auf Grundlage des Ölpreises sowie der Verarbeitungs- und Vertriebskosten festgelegt werden.
Ermittelt werden solle dieser Preis anhand einer transparenten Formel in Verhandlungen zwischen Mineralölkonzernen und der Regierung.
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