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Krieg in der Ukraine: Russland attackiert Zugstrecke vor Polen – Europäer gelassen

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Krieg in der Ukraine: Russland attackiert Zugstrecke vor Polen – Europäer gelassen

Eine Drohne Russlands schlägt in einen Zug vor Polen ein.

Die Europäer wähnen einen Einschüchterungsversuch aus Moskau.

Trotzdem bleiben sie gelassen.

Nach einem russischen Drohnenangriff auf einen Zug nahe der polnischen Grenze haben die EU und die Nato ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigt und Moskau Einschüchterungsversuche vorgeworfen.

Moskau wolle „ganz offensichtlich westlichen Ländern Angst davor machen, die Ukraine zu unterstützen“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas am Montag.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte, Russland werde nicht erreichen, „dass die Unterstützung der Nato-Länder für die Ukraine aufhört“.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mahnte weitere Unterstützung an.

Russland beschießt Zug vor Polen mit Drohne Russland hatte am Sonntag Bahnstrecken in der Ukraine attackiert.

Unweit der Grenze zu Polen traf eine Drohne nach ukrainischen Angaben die Lokomotive eines Passagierzugs nach Warschau.

Nach Angaben der ukrainischen Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja waren etwa zur selben Zeit zwei Sonderzüge auf der Strecke unterwegs, in denen sich unter anderem der britische Ex-Premierminister Boris Johnson und der ehemalige Direktor des US-Geheimdienstes CIA , David Petraeus, befanden. „Es ist durchaus denkbar, dass das Ziel dieser russischen Drohne auch der Diplomatenzug gewesen sein könnte, der im Rahmen der Anpassung der Fahrpläne in Echtzeit aufgrund der ständigen Gefahr russischer Angriffe früher als ursprünglich vorgesehen vom Bahnhof abgefahren war“, schrieb die Bahngesellschaft auf Telegram.

Russland hatte am Sonntag erklärt, die attackierten Bahnstrecken würden für Rüstungstransporte aus Europa genutzt.

Am Montag verteidigte Kreml -Sprecher Dmitri Peskow die Angriffe auf Ziele nahe der polnischen Grenze.

Es handele sich „um ukrainisches Territorium“, sagte Peskow in Moskau.

Europäer werfen Moskau Einschüchterungsversuche vor Kallas stufte die Angriffe bei einem EU-Arktis-Gipfel im finnischen Rovaniemi als Abschreckungstaktik Moskaus ein.

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