Finanzen in Baden-Württemberg: Özdemir betont Bedeutung der Sparkassen für Südwesten
Wirtschaft und Kommunen brauchen ein funktionierendes Finanzsystem.
Die Sparkassen spielen dabei auch politisch eine besondere Rolle.
Welche Weichen dafür vor 25 Jahren im Südwesten gestellt wurden.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat die Rolle der Sparkassen für die Kommunen und das Land gewürdigt.
Jede Kreissparkasse sei tief verwurzelt in Region, Landkreis und Kommune, sagte der Regierungschef zum 25-jährigen Bestehen des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg (SVBW) in Stuttgart. „Die Sparkassen sind und bleiben ein Erfolgsmodell“, sagte der Grünen-Politiker.
Ihrer Dachorganisation bescheinigte Özdemir : Der Verband habe die Sparkassen im Land insgesamt gestärkt und ihren Einfluss nach außen deutlich erhöht.
Mehr als fünf Millionen Privatkunden Innenminister Manuel Hagel (CDU) sagte zum Jubiläum: „Der Blick auf das vergangene Vierteljahrhundert zeigt, dass vor allem mutige Entscheidungen und große Herausforderungen gemeistert wurden.“ Hagel kommt beruflich selbst aus der Welt der Sparkassen und war Filialdirektor.
Sparkassenpräsident Matthias Neth betonte, der Auftrag des Verbands bleibe, die Sparkassen zu unterstützen, um tragfähige Antworten auf die Veränderungen der Zeit zu entwickeln. „Mehr als fünf Millionen Privatkundinnen und Privatkunden sowie Unternehmen und kommunale Träger verlassen sich auf die Sparkassen im Land.“ Vor einem Vierteljahrhundert hatten sich die beiden Verbände Badischer Sparkassen- und Giroverband und Württembergischer Sparkassen- und Giroverband zum SVBW zusammengeschlossen.
Vorangegangen war die Vereinigung der Versicherungen, die Fusion der Landesbausparkassen und die Bildung der Landesbank Baden-Württemberg ( LBBW ).
Die LBBW ist die größte deutsche Landesbank.
Sie gehört dem SVBW, dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart.
Zahl durch Fusionen rückläufig Bei den 50 Sparkassen in Baden-Württemberg hat nach Verbandsangaben jede und jeder Zweite im Land ein Girokonto.
Mehr als 70 Prozent werden mittlerweile online geführt.
Noch gibt es rund 1.670 Filialen im Südwesten.
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