Studie der UBS: Schweizer Bank warnt: Wo am meisten Immobilienblasen drohen
Frankfurt und München galten lange als gefährdet in Sachen Immobilienblasen.
Eine neue Studie sieht die Lage nun deutlich entspannter.
Dafür sieht sie in anderen Metropolen Grund zur Sorge.
Das Risiko für eine Immobilienblase in Frankfurt und München ist trotz hoher Wohnungspreise moderat.
Zu diesem Ergebnis kommt die Schweizer Großbank UBS in einer neuen Studie.
Für andere Metropolen im Ausland, allen voran Zürich, schlägt sie dagegen Alarm.
Frankfurt verzeichne einen deutlichen Rückgang bei der Gefahr einer Immobilienblase , „getrieben durch einen Rückgang der Immobilienpreise“, schreibt die UBS in ihrer Analyse, die 2026 bereits das zwölfte Mal erschien.
Auch in München sei das Blasenrisiko moderat, da hohe Zins- und Baukosten den Wohnungsmarkt bremsten.
Eine Immobilienblase entsteht, wenn sich die Preise für Wohnungen und Häusern stark vom Einkommen der Menschen und dem tatsächlichen Wert der Objekte entfernen.
Noch 2022 zählten Frankfurt und München laut UBS zu den Metropolen mit dem größten Risiko für eine Immobilienblase weltweit.
Der Grund für die Entwarnung: Seitdem sind die Kaufpreise wegen gestiegener Kreditzinsen inflationsbereinigt deutlich gefallen, während die Verbraucherpreise stark anzogen und auch die Einkommen zulegten.
Immobilienblasen gefährlich für Wirtschaft Für ihren „Global Real Estate Bubble Index“ analysierte die UBS die Immobilienpreise in 23 Metropolen weltweit, darunter aus Deutschland München und Frankfurt.
Dafür vergleicht die Bank Kaufpreise und Mieten mit der Entwicklung der Einkommen und der Wirtschaft und schaut, ob es auffällige Abweichungen gibt.
Auch die Verschuldung der Haushalte und die Entwicklung am Bau werden berücksichtigt. Übertreibungen waren hier schon öfter ein Alarmsignal, etwa in den USA , wo 2007/2008 eine Immobilienblase platze und die globale Finanzkrise auslöste.
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