Einziges Optikmuseum: Ein Museum für das Licht - der Neubau startet in Jena
Die Fassade als Inszenierung aus Farbe und Licht, drinnen der Hauptspiegel des ehemals größten fliegenden Observatoriums: In Jena entsteht das Deutsche Optische Museum.
Eine neue Phase hat begonnen.
Sie ist ein wichtiger Industriezweig in Deutschland und gehört nicht nur als Brille oder Smartphone-Kamera zum Alltag vieler Menschen: die Optik.
Ihre Wurzeln hat die industrielle Nutzung des Lichts dank des Unternehmers Carl Zeiss in Jena .
In der Thüringer Industrie- und Universitätsstadt entsteht derzeit ein ambitioniertes Museumsprojekt.
Das neue Deutsche Optische Museum - es wird teurer und die Eröffnung verschiebt um etwa ein Jahr.
Nun ist das Projekt nach Angaben von Gründungsdirektor Timo Mappes in eine wichtige Phase gestartet.
Wie entwickelt sich das Projekt Deutsches Optisches Museum? Das Museumsprojekt will Alt und Neu kombinieren.
Nach Angaben von Mappes sind jetzt die Voraussetzungen für den Start des Neubaus geschaffen worden.
Nach Problemen mit dem Baugrund, der die Eröffnung des Museums voraussichtlich um etwa ein Jahr auf Herbst 2028 verschieben werde, gehe es im Herbst mit der Bodenplatte an den Neubau.
Die Elemente für die Glasfassade, eine Inszenierung aus Farbe und Licht, werde bereits gefertigt. „Es handelt sich um mundgeblasenes Flachglas, dessen Fertigung seit 2023 von der Unesco als Immaterielles Weltkulturerbe anerkannt ist“, sagte Mappes. „Wir hoffen, dass Ende dieses Jahres die Fassade geschlossen werden kann.“ Was ist mit dem historischen Teil des Museums? Die alte Optikerschule, die durch den Neubau ergänzt wird, erfahre eine aufwendige Sanierung und werde für ihren neuen Zweck hergerichtet.
Dabei gehe es unter anderem um den historischen Hörsaal, der künftig für Vorlesungen und besondere Veranstaltungen genutzt werden soll.
Welches Konzept wird verfolgt? Es gehe um eine Kombination aus klassischem Museum und Sciencecenter - mit Möglichkeiten für Besucher, optische Effekte zu erleben oder zu experimentieren. „Besucher können historische Mikroskope nicht nur anschauen, sondern durchschauen.“ Geplant seien viele interaktive Stationen.
Es gehe etwa um das berühmte Experiment von Goethe zur Farbenlehre, oder es werde gezeigt, welche Spannung durch Brücken gehe.
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