Weinbau in MV: Gute Weinernte 2026 - Wird der Anbau in MV ausgeweitet?
Auf 43 Hektar wachsen heute im Nordosten Reben.
Die Aussichten für den Jahrgang 2026 sind gut.
Wird Mecklenburg-Vorpommern zu einem ernstzunehmenden Weinanbauland? Seit den ersten 500 Rebstöcken, die Enthusiasten 1999 am Schloss Rattey (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) pflanzten, hat sich viel getan.
16 Weinbaubetriebe in MV Die Ratteyer weiteten ihre Rebflächen immer weiter aus - auf bis heute rund 36 Hektar.
Damit gilt das Weingut als das größte in Norddeutschland.
Schrittweise kamen auch Andere in MV auf den Geschmack.
Laut Ministerium sind derzeit 16 Weinbaubetriebe im Nordosten aktiv.
Sie seien über das ganze Bundesland verteilt, wobei im Osten mehr Weinbau betrieben werde.
Laut deutschem Weingesetz dürfen jedes Jahr Rechte für rund fünf Hektar neue Weinanbau-Fläche im Bundesland vergeben werden. „Mittlerweile bestehen in MV Pflanzrechte im Umfang von 67,2 Hektar“, hieß es aus dem Agrarministerium.
Davon seien aktuell 43,2 Hektar bepflanzt und 24 Hektar noch nicht.
Große Vielfalt an Weinsorten In Mecklenburg-Vorpommern werden dem Ministerium zufolge mittlerweile 34 Rebsorten angebaut.
Darunter seien auch neue Züchtungen, sogenannte Piwi-Weine. „Das sind Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die durch natürliche Kreuzungen gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau geschützt sind“, erläuterte eine Ministeriumssprecherin.
Sie benötigten bis zu 80 Prozent weniger Pflanzenschutzmittel.
Am häufigsten wachsen in MV den Angaben zufolge die Rebsorten Solaris (5,3 Hektar), Johanniter (4,86 Hektar), Regent (4,58 Hektar), Sauvignon Gris (4,31 Hektar) und Muscaris (4,26 Hektar).
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