Meinung: Herr Merz, bei drei Euro für Benzin ist Nichtstun ist keine Option mehr!
Die Bundesregierung hat das Handeln gegen hohe Spritpreise nahezu eingestellt.
Zu teuer, heißt es.
Gegen die Dreistigkeit der Ölkonzerne ließe sich trotzdem vorgehen.
Am Wochenende könnten die Benzinpreise das erste Mal in der deutschen Geschichte die Schwelle von 3 Euro pro Liter überschreiten.
Jetzt schon liegt der Preis an der Tankstelle höher als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine.
Dabei liegt der Ölpreis aktuell noch bis zu 30 Euro unter den Rekorden von damals.
Hohe Spritpreise nicht rational erklärbar Diese Preissprünge sind nicht zu vermitteln.
Und während die Bürger darunter leiden, stellen die Ölkonzerne Rekorde damit auf.
Unternehmen wie BP, Shell, ExxonMobil und Chevron haben ihre Gewinne im Vergleich zum Vorjahr teils mehr als verdoppelt.
Ihr Geschäftsgebaren ist politisch nicht länger hinnehmbar.
Zumal die aktuellen Preise nur teilweise mit Donald Trumps selbstzerstörerischem Krieg gegen den Iran zu erklären sind.
Die neueste drastische Erhöhung soll mit der Zerstörung von Pipelines in Saudi-Arabien zu tun haben.
Das mag stellenweise stimmen.
Doch der Benzinpreis reagiert darauf empfindlich wie hochspekulative Aktien.
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