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Kultur

Frankreich: Entgleister Zug: Ermittler sehen keine Hinweise auf einen Anschlag

Stern ·
Frankreich: Entgleister Zug: Ermittler sehen keine Hinweise auf einen Anschlag

Ein Regionalzug entgleist in Frankreich, 44 Menschen werden verletzt.

Auf den Gleisen wird ein schweres Schienenstück gefunden – doch die Ermittler schließen einen Anschlag aus.

Nach dem Entgleisen eines Regionalzugs in Nordwestfrankreich mit 44 Verletzten gehen die Ermittler nach derzeitigen Erkenntnissen nicht von einem Anschlag aus. „Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, die auf einen Anschlag hindeuten“, erklärte der Staatsanwalt von Rouen, Sébastien Gallois, am Samstag.

D ie Polizei vermutete zunächst Sabotage, da auf der Strecke ein Schienenteil gefunden worden war .

Politiker hatten zuvor von einer „kriminellen Tat“ oder einem „Attentat“ gesprochen.

Der TER-Regionalzug mit 186 Passagieren war am Freitagabend in der Normandie zwischen den Städten Rouen und Caen unterwegs gewesen, als er nahe Cléon entgleiste .

Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte Staatsanwalt Gallois.

Die Gründe dafür müssten bei einer Untersuchung geklärt werden.

Es gebe aber bisher keine „Anhaltspunkte für eine ‚böswillige‘ Handlung (...) und schon gar nicht für einen ‚Anschlag‘“.

Der rechtsgerichtete Bürgermeister von Nizza, Eric Ciotti, hatte zuvor erklärt, die Entgleisung des Zugs sei „das Ergebnis eines Anschlags“.

Er forderte, dass die Täter „mit größter Entschiedenheit“ bestraft werden.

Der Präsident der Region Normandie , Hervé Morin, sagte, es sei von einer „kriminellen Tat“ auszugehen.

Das 250 bis 300 Kilogramm schwere Schienenstück sei nicht „einfach so auf die Gleise gelangt“.

Eine Stunde vor der Entgleisung des Zugs sei an der betreffenden Stelle ein Zug vorbeigefahren und in der Zwischenzeit hätten dort keine Bauarbeiten stattgefunden.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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