Tod im Regionalexpress: „Deine Spuren bleiben“: Gedenkort für getöteten Zugbegleiter
Der Tod von Serkan Calar bei einer Ticketkontrolle sorgte bundesweit für Entsetzen.
Nun erhält der Schaffner eine dauerhafte Erinnerungsstätte.
Sieben Monate nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Calar bei einer Fahrscheinkontrolle erinnert eine Gedenktafel am Hauptbahnhof Mannheim an das Gewaltopfer und die Tat.
Im Beisein von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) und Bahnchefin Evelyn Palla wurde die Stätte auf Gleis 1 freigegeben.
Zu der Zeremonie kamen auch Hinterbliebene und Freunde sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen.
Gemeinsam mit den Angehörigen des Zugbegleiters wolle man einen dauerhaften Mahn- und Gedenkort einrichten, teilte die Deutsche Bahn mit. „Diese Gedenktafel erinnert an unserem Serkan - und gleichzeitig an etwas, das uns alle verbindet: Jeder Mensch ist wertvoll.
Jeder Mensch verdient Respekt.
Kein Mensch sollte vergessen werden“, teilte die Familie mit. „Serkan, du bist gegangen, aber deine Spuren bleiben. (...) Du wirst niemals vergessen.“ Tod als Mahnung Der Text auf der Tafel lautet: „Serkan Calar.
Im Dienst für die Deutsche Bahn verlor er am 4.
Februar 2026 im Alter von 36 Jahren infolge eines tätlichen Angriffs sein Leben.
Mit großem Engagement war er für Reisende sowie Kolleginnen und Kollegen da.
Wir erinnern in Dankbarkeit und Respekt an ihn.
Sein Tod mahnt uns zu Rücksichtnahme und einem respektvollen Miteinander.“ Der 36 Jahre alte Calar aus Ludwigshafen war Anfang Februar nach einem Angriff eines Fahrgastes ohne Ticket in einem Regionalexpress in der Pfalz an einer Hirnblutung gestorben.
Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen und löste eine Debatte über mangelnde Sicherheit in Zügen in Deutschland aus.
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