Nach Aus bei Olympia: Kombinierer-Coach fürchtet schnellen Tod seiner Sportart
Die Nordische Kombination wird künftig nicht mehr Teil des olympischen Programms sein.
Bundestrainer Eric Frenzel rechnet mit schwerwiegenden Konsequenzen für den Sport.
Kombinierer-Bundestrainer Eric Frenzel fürchtet nach der Streichung der Nordischen Kombination aus dem olympischen Programm um das Überleben seiner Sportart. „Ich sehe da schwarz.
Die ersten Gespräche mit Förderern waren negativ“, sagte Frenzel in einem Interview der „Zeit“.
Die Bedrohung für die Nordische Kombination ist nach seinen Aussagen sehr konkret.
Man habe keinerlei Zeit zu verlieren. „Denn meiner Meinung nach kann diese Sportart nach dem Olympia -Aus ein Jahr überleben, maximal vielleicht zwei Jahre.
Danach ist komplett Schicht im Schacht.
Ohne nationale Förderung ist der Sport nicht finanzierbar“, sagte der 37-Jährige.
Der frühere Weltklasse-Kombinierer Frenzel nannte unter anderem die Forschung von Sportgeräten und das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft.
Auch die Sporthilfe werde ein Thema sein.
Frenzel: Jedes Kind wird nun überlegen „Bisher konnten wir mit unseren Erfolgen bei Olympia dafür sorgen, dass marode Schanzen restauriert wurden und dass es einige Langlaufstadien noch gibt.
Das wird kaum noch möglich sein.
Daraus folgt: Jedes Kind wird sich nun überlegen, ob es überhaupt noch Kombinierer werden möchte“, sagte Frenzel.
Bei den Winterspielen in Italien im Februar war die Kombination aus Skisprung und Langlauf noch im Programm.
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