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Probleme statt Erfolge - Wolfsburg wird Skandal-Star los

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Probleme statt Erfolge - Wolfsburg wird Skandal-Star los

Der nächste Problem-Spieler verlässt den VfL Wolfsburg. Nach Prügel-Profi Denis Vavro (30/wechselte zu Viktoria Pilsen) , Arrogant-Torwart Kamil Grabara (27/Leihe mit Kaufoption zu Juventus Turin) ist jetzt auch Mohamed Amoura (26) weg. Der Stürmer hatte beim VW-Klub keine sportliche Zukunft mehr und wollte seinerseits schon vergangenes Jahr flüchten. Damals soll Ex-Boss Peter Christiansen (51) noch Angebote von über 30 Millionen Euro für den Offensiv-Profi abgelehnt haben.

Amouras Marktwert liegt immer noch bei 20 Mio. Euro (Quelle: transfermarkt.de ). So viel wollte aber kein Klub zahlen. Deswegen geht es für den Algerier trotz Vertrag bis 2029, der auch für die 2. Bundesliga gilt, jetzt erst mal auf Leihbasis nach Frankreich zu OGC Nizza. Der Ligue-1-Klub soll sich eine Kaufklausel für den Nationalspieler gesichert haben.

Mit dem Abgang ist das Kapitel Amoura (vorerst) beendet. Im Sommer 2024 kam er für insgesamt rund 17 Mio. Euro von Frankreich-Klub Union Saint-Gilloise. Traurig dürfte über seinen Abschied nach zwei Jahren VfL trotz seiner herausragenden sportlichen Qualitäten kaum jemand sein. Denn seine außergewöhnliche Klasse stellte der WM-Fahrer beim VW-Klub nur phasenweise unter Beweis (67 Einsätze, 34 Tor-Beteiligungen). Diese wurden zusätzlich noch durch zahlreiche Verfehlungen überschattet.

Seine Skandalakte ist lang: Ende April 2025 zettelte er eine Trainings-Prügelei an. Am 20. Spieltag der vergangenen Saison wurde er für das Köln-Spiel (0:1) suspendiert, nachdem er im Training eine Verletzung vorgetäuscht haben soll, weil er nicht für die Startelf vorgesehen gewesen sei. Hinzu kommt sein Skandal-Jubel beim Afrika-Cup. Zu allem Überfluss spielte Amoura auch noch eine schwache vergangene Saison mit acht Treffern in 33 Pflichtspielen. Zuletzt fehlte er mit Oberschenkel-Problemen, dürfte noch längst nicht bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit sein. In der Offensive sind die Niedersachsen mit Fabian Reese (28) und Robert Glatzel (32) auch ohne Amoura sehr gut für das Ziel Bundesliga-Rückkehr aufgestellt.

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