Umweltbilanz: Dienstwagen-Check 2026: Wüst gehört zu den Schlusslichtern
NRW kassiert erneut die Rote Karte für klimaschädliche Dienstwagen.
Wieso Wüst zum Trio der am schlechtesten bewerteten Dienstwagennutzer gehört - und was die Umwelthilfe dazu sagt.
Die meisten Spitzenpolitiker im Bund und in den Ländern verfehlen aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe mit klimaschädlichen Dienstwagen ihre Vorbildfunktion.
Das gilt laut der jüngsten Umfrage der DUH auch für Nordrhein-Westfalen.
Unter den Länderchefs hält Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zusammen mit seinen Amtskollegen aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, Manuela Schwesig (SPD) und Kai Wegner (CDU), die rote Laterne.
Ihre Dienstwagen stoßen pro gefahrenem Kilometer jeweils 262 Gramm des klimaschädlichen Treibhausgases C02 aus.
Im vergangenen Jahr waren die drei noch auf dem vorletzten Platz - vor Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU).
Wüst fährt allerdings, ebenso wie viele weitere Spitzenpolitiker in Bund und Land, in einem sondergeschützten Fahrzeug , das deswegen auch erhöhte CO2-Emissionen ausstößt.
NRW verharrt im Mittelfeld Im Länder-Ranking bleibt NRW, wie schon im Vorjahr, auf Platz 9 und gehört damit zur Masse der Länder, die in der Gesamtbewertung eine Rote Karte für zu viele klimaschädliche Dienstwagen kassieren.
2023 war NRW gar auf dem letzten Platz gelandet.
Auch in diesem Jahr sind Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wieder die Schlusslichter, die laut DUH vollständig auf batteriebetriebene Dienstwagen verzichten.
Eine Gelbe Karte erhielten dagegen Berlin , Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein für ihre Flotte.
Im grünen Bereich ist weiterhin kein Land.
Das schaffen immerhin einige Bundes- und Landesminister, darunter die vier Grünen-Landesminister in NRW.
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