Nach nur 15 Spielen - Deutscher Trainer fliegt bei Erstligist raus
Für Ex-Bochum-Coach Peter Zeidler (64) ist auch das Zürich-Kapitel schon wieder beendet. Der Schweizer Erstligist Grasshopper Club Zürich trennte sich am Montag von seinem Cheftrainer. Auslöser war die 1:5-Klatsche beim FC Luzern nur zwei Tage zuvor.
Zeidler war erst Anfang Mai nach Zürich gekommen und hatte die Grasshoppers noch zum Klassenerhalt geführt. In der neuen Saison blieb der Erfolg jedoch aus. Nach neun Spieltagen stehen die Zürcher mit lediglich acht Punkten auf Rang 10 der zwölf Teams umfassenden Super League.
Besonders bitter: Insgesamt durfte Zeidler nur 15 Pflichtspiele als Trainer der Grasshoppers bestreiten. Der Verein erklärte in seiner Mitteilung, man habe nach einer „eingehenden Analyse der aktuellen sportlichen Situation“ beschlossen, auf der Position des Cheftrainers einen Wechsel vorzunehmen.
Für Zeidler setzt sich damit eine schwierige Phase seiner Trainerlaufbahn fort. Beim VfL Bochum musste er in der Saison 2024/25 nach sieben Niederlagen in den ersten acht Pflichtspielen gehen. Anschließend arbeitete er bei Lausanne-Sport in der Schweiz, ehe er im Mai das Amt bei den Grasshoppers übernahm.
Die Entlassung ist der nächste Beleg für die anhaltende Unruhe beim Schweizer Rekordmeister. Allein in den vergangenen zwei Jahren saßen bei den Grasshoppers acht verschiedene Trainer auf der Bank. Zeidler ist der nächste Name auf einer immer länger werdenden Liste.
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