"Ernste" Anzeichen im KI-Chat: Kanadische Provinz verklagt OpenAI nach tödlichem Amoklauf
In British Columbia erschießt eine 18-Jährige im Februar ihre Mutter, ihren Stiefbruder sowie mehrere Menschen in einer Schule. Die Justizbehörden in der kanadischen Provinz und Hinterbliebene machen OpenAI für die Tat mitverantwortlich und reichen Klagen gegen den KI-Konzern ein.
Weil der ChatGPT-Anbieter OpenAI vor einem tödlichen Schusswaffenangriff an einer Schule nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte, hat die kanadische Provinz British Columbia Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Ziel der im US-Bundesstaat Kalifornien erhobenen Klage sei, das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen für den Vorfall zur Rechenschaft zu ziehen und Konsequenzen zu erreichen, erklärte British Columbias Generalstaatsanwältin Niki Sharma.
Eine 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule im 2400-Einwohner-Ort Tumbler Ridge am Rande der kanadischen Rocky Mountains eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte die Schützin ihre Mutter und ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.
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