Ursache noch unklar: Einsturz von Wolfsburger Kita – „Gott sei Dank“ am Sonntag
Ein lauter Knall, dann liegt eine Kita weitgehend in Trümmern: Am Wochenende entgeht Wolfsburg wohl beinahe einer Katastrophe – am Tag danach sind noch viele Fragen offen.
Nach dem teilweisen Einsturz einer Kindertagesstätte ist der Schock in Wolfsburg groß. „Gott sei Dank, dass das an einem Sonntag passiert ist, als keine Kinder und keine Mitarbeitenden in der Kita oder auf dem Gelände waren! Nicht auszudenken, das wäre an einem Wochentag während des regulären Betriebes passiert“, sagte Christian Berndt, Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen in einer Mitteilung.
Der Kirchenkreis ist Träger der Einrichtung.
Inzwischen ist klar, dass niemand bei dem Einsturz verletzt wurde.
Die Polizei geht bislang von einer Gasexplosion aus.
Unter den Trümmern wurde niemand gefunden.
Die Suchmaßnahmen seien noch am Abend beendet worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag.
Ihren Worten zufolge gingen die Helfer nicht davon aus, Opfer zu finden.
Das Technische Hilfswerk (THW) suchte das Trümmerfeld mit Suchhunden ab.
Auch eine Fachgruppe, die mit Kameras und Mikrofonen in Spalten sehen und hören kann, konnte niemanden unter dem Schutt orten.
Zeugen melden lauten Knall Nach Angaben der Polizei gingen am Sonntagmorgen mehrere Notrufe ein, weil Menschen einen lauten Knall hörten.
Einsatzkräfte rückten an und fanden ein weitgehend zerstörtes Gebäude vor.
Etwa ein Drittel des Gebäudes war eingestürzt, der Rest des Kita-Gebäudes gilt als stark einsturzgefährdet.
Der Schaden wird auf eine hohe sechsstellige Summe geschätzt.
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