Katastrophe im Himalaya: Nach Flut: In China werden Deutsche vermisst - Neue Warnung
Nach der Sturzflut im Himalaya wurden auch in Tibet zahlreiche Ausländer vermisst.
Nun nennt China Details.
Unter den Vermissten sind auch Deutsche.
Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya -Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben.
Unter den 261 Vermissten seien auch drei Deutsche, teilten Vertreter der Autonomen Region Tibet mit.
Nach jüngsten Informationen der Behörden in China und Nepal wurden als Folge der Naturkatastrophe bislang 691 Todesopfer registriert.
Zuvor hatten die chinesischen Behörden in der Autonomen Region Tibet mitgeteilt, die Zahl der Toten sei von 7 auf 16 gestiegen.
Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite ging auf 546 zurück.
Zusammen mit den mehr als 2.400 in Nepal noch gesuchten Flutopfern galten damit rund 3.000 Menschen weiter als vermisst - darunter Hunderte Ausländer.
Unklarheit über weitere Details Ob sich die Zahl der vermissten Deutschen im Katastrophengebiet in Nepal und Tibet im Zuge der jüngsten Angaben aus China insgesamt erhöht hat oder ob es Dopplungen bei den Angaben der Behörden beider Seiten gibt, war zunächst unklar.
Unter anderem befand sich eine Reisegruppe mit einem nepalesischen Veranstalter am Unglückstag noch in Tibet, um den Grenzübergang Gyirong zurück nach Nepal zu überqueren, wie ein Reiseveranstalter auf Anfrage gesagt hatte.
Das Auswärtige Amt hatte bislang von einer hohen einstelligen Zahl an vermissten Deutschen in der Region gesprochen.
In Nepal galten noch acht Deutsche als vermisst, wie Nepals Tourismusbehörde kurz nach der Flutkatastrophe mitgeteilt hatte.
Vermisste aus 23 Ländern Die in Tibet vermissten Ausländer stammten aus insgesamt 23 Ländern, die meisten aus Nepal, wie die Behördenvertreter sagten.
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