Welthandel bedroht - Huthis weiten ihre Angriffe massiv aus
Sanaa (Jemen) – Sie sehen nach primitiven Sandalen-Kriegern aus, bedrohen aber unsere Weltwirtschaft! Die mit dem Iran-Regime verbündeten Huthi-Dschihadisten haben in den vergangenen Tagen Häfen erobert, von denen aus sie den für den Welthandel wichtigsten Seeweg im Roten Meer blockieren. Außerdem brachten sie ihren Feind Saudi-Arabien mit Angriffen dazu, ihre Ost-West-Öl-Pipeline abzudrehen – DIE Ausweichroute für Öl, seitdem die iranischen Mullahs die Straße von Hormus blockieren!
Am Samstag verstärkte die 200.000 Mann starke Miliz ihre Angriffe auf Saudi-Arabien nochmal massiv. Ziel: ein Armeestützpunkt im Süden des Königreichs, das mit Drohnen und Raketen beschossen wurde. Gleichzeitig wurden die Huthis selbst von Jemens Regierungstruppen bei Stellungen im Südwesten des Landes angegriffen. Folge: Rund 1400 Menschen flohen vor den Kämpfen ins benachbarte Dschibuti.
Die Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen großangelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen Jemens Regierungstruppen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet.
Der Huthi-Angriff auf den saudiarabischen Stützpunkt Scharurah habe „Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren“ gegolten, erklärte Huthi-Sprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X.
Die Huthis kontrollieren bereits weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Die Miliz hatte Ende Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und seither saudiarabische Öltanker im Roten Meer sowie Ölanlagen in dem Königreich angegriffen.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, dass die Huthis die USA gebeten hätten, sich aus ihren Kämpfen gegen die Regierungstruppen im Jemen herauszuhalten. „Die Huthis haben uns angerufen, und sie wollen nicht gegen uns kämpfen“, sagte Trump bei einem Besuch in Irland am Samstag.
Trump erklärte auch, er habe mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen, den er als „Freund“ bezeichnete. Das US-Nachrichtenportal „Axios“ hatte berichtet, bin Salman habe Trump am Donnerstag angesichts des schnellen Vormarschs der Huthis in Mocha zweimal angerufen und um militärische Unterstützung gebeten. Die USA hätten die Bitte jedoch abgelehnt.
Durch die neu aufgeflammten Kämpfe im Jemen sind nach Angaben der UNO seit Juli mindestens 76.000 Menschen vertrieben worden. Mehr als 70.000 von ihnen seien seit Anfang September in die Flucht getrieben worden, teilte die Internationale Organisation für Migration am Samstag mit.
Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.