Transfer perfekt - Erster Auftrag der HSV-Bosse für Bornauw
Die erste Kontaktaufnahme war im Mai, jetzt wurde der Deal endgültig verkündet: Sebastiaan Bornauw (27) wird neuer HSV-Abwehrchef. Der 1,91 Meter große Belgier kommt leihweise für ein Jahr von Premier-League-Klub Leeds United. Dazu hat sich der HSV eine Kaufoption über 4,6 Mio. Euro gesichert.
Zum Start gibt es von den HSV-Bossen viel Lob – und einen Auftrag. „Er bringt eine besondere Arbeitsmentalität mit“, sagt Sportvorstand Kathleen Krüger (41): „Mit seiner Persönlichkeit ist er für jede Kabine ein großer Gewinn und passt somit hervorragend in unser Mannschaftsgefüge. Hierbei soll er eine führende Rolle im Team einnehmen und seine Mitspieler durch seine Coachingkompetenz noch besser machen.“
Sportdirektor Claus Costa (42) sagt: „Er bringt die körperliche Präsenz, die Zweikampfstärke und die Qualitäten im Kopfballspiel mit, die wir uns für unsere Defensive wünschen. Darüber hinaus zeichnet ihn eine reife und konsequente Spielweise aus. Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Qualität und Erfahrung eine wichtige Rolle einnehmen wird.“
Bornauw kennt die Bundesliga . Zwischen 2019 und 2025 machte er insgesamt 140 Spiele für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg. Nach seinem Leeds-Wechsel vor einem Jahr kam er in England nicht auf die gewünschte Spielzeit (nur zwölf Liga-Einsätze) und will jetzt in Hamburg angreifen.
Im HSV -Abwehrzentrum nimmt er den Platz von Teenie-Superstar Luka Vuskovic (19) ein. Der war für ein Jahr von Tottenham geliehen, wechselte inzwischen für 54 Mio. Euro zu Liga-Konkurrent Brighton. Bornauw bekommt die Rückennummer 33, seine Lieblingszahl, die er bereits in Köln trug.
„Ich war bei den Gesprächen mit dem HSV vom ersten Moment an überzeugt, weil ich von den Verantwortlichen das Vertrauen gespürt habe“, sagt der Belgier (vier Länderspiele): „Ich mag diese Emotionen, die einen Traditionsverein wie den HSV umgeben. Mir gibt das als Spieler viel Energie.“
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