Vor der Landtagswahl: In Mecklenburg-Vorpommern setzt die die SPD Aufholjagd die auf die AfD fort
In Mecklenburg-Vorpommern wird im September ein neuer Landtag gewählt.
Umfragen zeigen, dass die SPD Boden auf die führende AfD gutmacht – die CDU bleibt schwach.
Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD den Abstand zur AfD einer Umfrage zufolge verkürzt.
Die Rechtspopulisten liegen zwar mit 35 Prozent weiter vorn, im Vergleich zu den Zahlen von Anfang Juli verlieren sie aber einen Prozentpunkt.
Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kann hingegen um drei Punkte auf 32 Prozent zulegen, wie die Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk zeigt.
Die mit der SPD regierende Linke verliert einen Punkt und kommt auf elf Prozent.
Die oppositionelle CDU büßt erneut einen Punkt ein und erreicht acht Prozent.
Die Grünen liegen weiterhin bei fünf Prozent und könnten damit den Wiedereinzug in den Schweriner Landtag knapp schaffen.
Mit erneut vier Prozent würde das BSW den Einzug hingegen verpassen.
Die FDP würde klar an der Fünfprozenthürde scheitern und aus dem Parlament ausscheiden.
Schwesigs rot-rote Koalition hätte der Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr.
Sollten die Grünen den Sprung über die Fünfprozenthürde schaffen, wäre aber eine rot-rot-grüne Koalition möglich.
Abseits der AfD würde es für andere Koalitionen nicht reichen, weil die CDU auch Bündnisse mit der Linkspartei ausschließt.
Die SPD profitiert offenbar von der Popularität der Ministerpräsidentin.
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