Notfälle: Schüler klagen über Unwohlsein - Großeinsatz in Dresden
Rund 100 Schüler einer Dresdner Oberschule klagen über gesundheitliche Beschwerden, mehr als 20 von ihnen kommen ins Krankenhaus.
Noch ist Ursache des Unwohlseins unklar.
Nach gesundheitlichen Beschwerden vieler Schüler an einer Dresdner Oberschule ist am Montag ein sogenannter MANV-Alarm ausgelöst worden.
Das Kürzel steht für einen Massenanfall an Verletzten.
Mit diesem Einsatzstichwort werden zusätzliche Kräfte und Rettungsmittel alarmiert.
Gleichzeitig werden umliegende Krankenhäuser frühzeitig über das Ereignis informiert, damit sie sich auf die mögliche Aufnahme einer größeren Zahl von Patienten vorbereiten können.
Husten , Kopfschmerzen, Schwindel und Reizung der Atemwege Nach Angaben der Feuerwehr klagte eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege.
Das Schulgebäude wurde daraufhin vollständig evakuiert. „Rund 440 Personen wurden ins Freie gebracht und durch die Einsatzkräfte gesichtet“, teilte Feuerwehrsprecher Michael Klahre mit.
101 Personen hätten entsprechende Symptome geltend gemacht.
Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler kamen ins Krankenhaus „79 Patientinnen und Patienten konnten nach Untersuchung und Versorgung vor Ort verbleiben.
Weitere 19 Personen mit leichten Beschwerden wurden zur weiterführenden medizinischen Untersuchung in Krankenhäuser transportiert“, hieß es.
Bei drei Betroffenen habe es ausgeprägtere Symptome gegeben, sie seien gleichfalls zur Behandlung in Krankenhäuser gekommen.
Ursache des Unwohlseins bislang unklar - Messungen ergebnislos Wie es zu den Atemwegsreizungen kam, ist bislang unklar.
Die durchgeführten Messungen der Feuerwehr ergaben weder Hinweise auf die Ursache noch auf die Art eines möglicherweise freigesetzten Stoffes, hieß es.
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