Spätsommer sagt heute Tschüss - Jetzt kommt der Herbst herangestürmt
Der Spätsommer verlässt die Bühne, aber nicht ohne vorher noch einmal ins Publikum zu winken: Er schenkt uns noch einen Tag voller Sonne, bevor er endgültig aushaucht und der Herbst ins Scheinwerferlicht tritt. Und zwar mit all seinen darstellerischen Qualitäten: Regen, Wind und Sturm.
Am Dienstag hat die Schönwetter -Diva noch mal einen großen Auftritt. Meteorologe Karsten Brandt: „Ja, es wird sehr warm und schwül, teilweise fast subtropisch im Südwesten von Deutschland mit Temperaturen um 30 Grad, in allen anderen Landesteilen und Städten wie Hamburg, Berlin oder Dresden bis 25 Grad.“ Sein Kollege Dominik Jung formuliert es ganz klar: „Der Dienstag ist der vielleicht letzte milde, warme Tag.“ Denn schon am Abend zieht es sich zu. Im Nordwesten werden die Wolken immer dichter, aus Schauern werden teilweise kräftige Gewitter. Die Wetterwende kommt!
Dass die Jahreszeit nicht nur orangefarbene Kürbisse und hübsche bunte Blätter zu bieten hat, merken wir ab Mitte der Woche fast überall: Der Regen breitet sich weiter nach Südosten aus und erreicht nun auch Teile Bayerns, Thüringens, Sachsens, das südliche Brandenburg.
Wetter-Experte Dominik Jung zu BILD: „Ab Mittwoch kommt der Umschwung voll zum Tragen: spürbar kühler mit nur noch 17 bis 23 Grad, wechselhaft mit Schauern und Gewittern, dazu böiger West- bis Nordwestwind, an den Küsten teils stürmisch.“
Mit dem Herbstanfang sinken jetzt auch nachts die Tiefstwerte auf teilweise nur noch 7 Grad. Und Vorsicht, liebe Autofahrer: Bei einbrechender Dunkelheit wird es verbreitet neblig. Tagsüber werden knapp um die 20 Grad noch erreicht.
Auch der Deutsche Wetterdienst rechnet in den nächsten zehn Tagen mit einer unbeständigen und mäßig warmen Wetterlage. Chancen auf längere sonnige Phasen gibt es Richtung Wochenende am ehesten im Süden von Deutschland.
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