Höchststand 2029 erwartet: Zahl der Schüler in Deutschland sinkt früher als erwartet
Weniger Kinder in den Klassenzimmern: Aktuellen Berechnungen der Kultusministerkonferenz zufolge steht dieser Wandel nun früher als bislang erwartet bevor. Demnach soll die Zahl der Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen nur noch wenige Jahre ansteigen.
Der demografische Wandel schlägt in den deutschen Schulen einer aktuellen Analyse zufolge früher durch als bislang angenommen. Demnach wird der Höchststand bei den bundesweiten Schülerzahlen schon 2029 erwartet, wie aus neuen Prognosen hervorgeht, die die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) in Berlin veröffentlichte. Das ist drei Jahre früher als laut bisherigen Berechnungen.
Bis 2029 wird demnach die Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen von rund 11,27 Millionen im Jahr 2025 um etwa 270.000 auf 11,54 Millionen steigen. Ab dann wird mit einem Rückgang gerechnet: Im Jahr 2040 wird Deutschland der Modellrechnung zufolge rund 10,58 Millionen Schülerinnen und Schüler haben. Das wären etwa 694.000 weniger als 2025. Die vorherige, nun überholte Prognose hatte für 2040 noch mit 677.000 Schülern mehr gerechnet.
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