Binnenschifffahrt: Mehr Schiffe im Duisburger Hafen trotz Niedrigwasser im Rhein
Der Betrieb im Duisburger Binnenhafen ist trotz des extremen Rhein-Niedrigwassers in diesen Wochen höher als sonst. Schiffe können wegen des Niedrigwassers aktuell weniger Ladung transportieren, wenn sie vermeiden wollen auf Grund zu laufen. Sie fahren daher aktuell häufiger als sonst und müssen häufiger im Hafen umladen.
Bei normalem Wasserstand würden etwa 280 bis 300 Schiffe pro Woche den Hafen anlaufen, sagt der Hafenmeister Detlef Bours von der Duisburger Hafen AG. Aktuell sei man in der Spitze bei 400 bis 450. Manche Schiffe kämen anstatt mit 3.000 Tonnen jetzt nur noch mit 300 Tonnen. Anstatt 10, 12 oder 14 Stunden lägen die Schiffe derzeit nur noch 2 Stunden. Dann komme schon das nächste Schiff. Es gäbe auch weniger verfügbare Liegeflächen, weil einige Schiffe rheinaufwärts, etwa nach Köln-Godorf, nicht mehr weiter kämen.
Auch die Betreibergesellschaft des Duisburger Hafens bewertet die Lage als angespannt. Wegen der Niederschläge gehe man in der Prognose aber von einer leichten Erholung aus, sagt der Konzernbevollmächtigte Binnenschifffahrt, Joachim Holstein.
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