Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle
In Kolumbien haben Einsatzkräfte den heftigen Waldbrand nahe der bei Touristen beliebten Andenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle gebracht.
Nach Einschätzung der Feuerwehr sei das Feuer „zu 75 Prozent unter Kontrolle“, erklärte Innenminister Rodrigo Lara am Montag im Onlinedienst X.
Es gebe zwar noch „einige Brandherde“.
Diese würden aber bekämpft.
Nach Angaben der Regionalbehörden verbrannten die Flammen eine Fläche von fast 340 Hektar.
Am Vortag seien im Laufe der Nacht alle Brandherde in der Nähe von Wohngebieten eingedämmt worden, hatte zuvor der Regionalgouverneur Carlos Amaya im Sender Caracol Radio gesagt.
Wegen des Feuers seien 76 Menschen evakuiert worden, teilte sein Büro am Montag mit.
Die Kleinstadt Villa de Leyva liegt rund drei Stunden nördlich der Hauptstadt Bogotà im Zentrum des südamerikanischen Landes.
Die Stadt ist für ihre Kolonialarchitektur und malerischen Kopfsteinpflaster-Gassen bekannt.
Sie zieht jährlich rund eine Million Besucher aus aller Welt an.
Das Feuer war den Behörden zufolge am Samstag in einem nahegelegenen Wald ausgebrochen.
Am Sonntag waren die Flammen schon vom zentralen Platz der Stadt aus zu sehen und rückten gefährlich nah an die Stadt heran.
Zwei an Berghängen außerhalb der Stadt gelegene Hotels brachten ihre Gäste am Sonntagmorgen in Sicherheit.
Eines der Hotels wurde durch die Flammen beschädigt.
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