Sturmtief: „Adam“ setzt Valencia unter Wasser – mindestens vier Tote
Land unter statt Ferienfreude: In Spanien setzt Sturmtief „Adam“ Straßen und Campingplätze unter Wasser.
Es gibt Tote, Evakuierungen und Unterrichtsausfälle.
Der Regen ist noch nicht vorbei.
Schwere Unwetter haben beliebte Urlaubsregionen an der spanischen Mittelmeerküste unter Wasser gesetzt und mindestens vier Menschenleben gefordert.
In den Provinzen Valencia und Alicante wurden zahlreiche Straßen, Häuser und Campingplätze überschwemmt.
Einsatzkräfte befreiten Dutzende Menschen, die seit dem frühen Morgen unter anderem auf Dächern, in überfluteten Gebäuden oder in Fahrzeugen festsaßen, wie der TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten.
Auch auf den Balearen-Inseln Mallorca und Ibiza gab es Überschwemmungen.
Bei den Rettungseinsätzen wurden unter anderem Hubschrauber und Boote eingesetzt.
Und auch ein Surfbrett: Auf einem Polizei-Video ist zu sehen, wie eine 93-Jährige in Gandia damit in Sicherheit gebracht wird.
Die Regionalregierung der Autonomen Gemeinschaft Valencia rief die zweithöchste Notfallstufe aus und verhängte zunächst für 145 Gemeinden mit insgesamt mehr als 800.000 Einwohnern eine mehrstündige Ausgangssperre.
Diese galt am Nachmittag aber nur noch für acht Gemeinden.
Mehrere Orte sind wegen der Überschwemmungen jedoch weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten.
Besonders heikel war die Lage in Oliva.
In der Küstengemeinde rund 70 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Valencia wurden heute zwei Leichen geborgen.
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