Sauna-Kauf war gestern - Warum das Mieten jetzt im Trend liegt
Eine eigene Sauna gilt für viele als Inbegriff von Entspannung, scheitert aber oft an Platz oder Budget. Deshalb werden mobile Mietsaunen immer beliebter. Doch lohnt sich das Modell tatsächlich mehr als der Kauf?
Inzwischen gibt es bundesweit zahlreiche Anbieter für mobile Mietsaunen. Meist handelt es sich um Saunen auf Anhängern, die zum vereinbarten Termin geliefert und auf einem geeigneten, festen Untergrund abgestellt werden. Wichtig ist, vorab zu prüfen, ob der Stellplatz zulässig und tragfähig ist, erklärt myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Die meisten Modelle werden mit Holzöfen beheizt und sind nach rund 40 Minuten einsatzbereit. Strom wird meist nur für Beleuchtung oder Musikanlagen benötigt.
Die Mietdauer beginnt häufig bei zwei Tagen, manche Anbieter vermieten auch für einzelne Tage. Die Kosten variieren stark. Günstige Fasssaunen sind vereinzelt ab 55 Euro pro Tag erhältlich, üblich sind jedoch etwa 100 bis 300 Euro. Hinzu kommen oft Transport-, Reinigungs- oder Zubehörkosten. Wer länger mietet, profitiert meist von Rabatten.
Vor Vertragsabschluss sollten die Haftungsbedingungen genau geprüft werden. Viele Vermieter verlangen eine Kaution. Für normale Gebrauchsspuren haftet in der Regel der Vermieter, für Schäden durch unsachgemäße Nutzung hingegen der Mieter. Zusätzliche Versicherungen können das finanzielle Risiko senken. Da private Haftpflichtversicherungen Mietsachschäden nicht immer abdecken, lohnt sich ein Blick in die eigenen Vertragsbedingungen.
Welche Variante sinnvoller ist, hängt vor allem von der Nutzung ab. Wer regelmäßig sauniert und ausreichend Platz hat, fährt langfristig oft günstiger mit einer eigenen Sauna. Kleine Modelle sind bereits ab etwa 1000 bis 3000 Euro erhältlich, hinzu kommen jedoch Wartungs- und Energiekosten.
Mietsaunen überzeugen dagegen durch ihre Flexibilität. Sie benötigen keinen dauerhaften Stellplatz und verursachen keine Installationskosten. Für gelegentliche Wellness -Abende oder besondere Anlässe kann das die bessere Lösung sein. Rechnet man mit 150 Euro pro Miete und einem Kaufpreis von 3000 Euro, entspricht das etwa 20 Anmietungen. Wer monatlich mietet, hat nach knapp zwei Jahren so viel ausgegeben wie für den Kauf einer eigenen Sauna.
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