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Russischer Ausspähversuch?: Bundesanwaltschaft schaltet sich nach Drohnenfund in Wunstorf ein

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Russischer Ausspähversuch?: Bundesanwaltschaft schaltet sich nach Drohnenfund in Wunstorf ein

Nahe dem wichtigen Bundeswehrstandort Wunstorf tauchen Trümmer einer ungewöhnlich konstruierten Drohne auf. Ermittler prüfen Parallelen zu dem Fall in Leipzig - und den Verdacht, ob erneut Russland etwas damit zu tun haben könnte.

Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf prüft die Bundesanwaltschaft einen möglichen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig. "Wenn ein Zusammenhang bestehen könnte, schauen wir uns das an", sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelte es sich nicht um eine handelsübliche Drohne, sondern um ein mit eigenen Bauteilen versehenes Flugobjekt. Sprengstoffspuren seien nicht entdeckt worden, dennoch sei eine gewisse Ähnlichkeit mit der Sprengstoff-Drohne vom Flughafen Leipzig/Halle festzustellen. Dies und der Fundort, rund zwei Kilometer vom Fliegerhorst Wunstorf entfernt, legten den Verdacht nahe, dass es sich um einen russischen Ausspähversuch gehandelt haben könnte. Die Drohne, die zufällig gefunden wurde, lag dort den Angaben zufolge womöglich schon etwas länger am Boden.

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