Haushaltskrise: Potsdams OB zu Sparkurs: „Das wird schmerzlich“
Potsdam muss sparen und raus der Finanzkrise.
Oberbürgermeisterin Aubel spricht von „schmerzlichen“ Folgen.
Was kommt auf die Bürger zu? Einsparungen im Nahverkehr und bei Kitas sind kein Tabu.
Potsdams Bürger müssen sich nach den Worten von Oberbürgermeisterin Noosha Aubel auf einen Sparkurs mit spürbaren Einschnitten einstellen. „Das wird schmerzlich.
Das muss man so sagen.
Es wird auch schmerzlich für die Bürgerinnen und Bürger.
Das wird nicht spurlos an den Menschen vorbeigehen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Aufstellung des nächsten Haushalts.
Die parteilose Rathauschefin ist seit rund einem Jahr im Amt.
Wie andere Kommunen in Deutschland steckt die Landeshauptstadt in einer Finanzkrise .
Potsdam hat eine Haushaltssperre für das vierte Quartal des Jahres als eine Art Notbremse verhängt.
Das bedeutet unter anderem, dass bestimmte geplante Ausgaben eingeschränkt und nicht freigegeben werden.
Nahverkehrs-Takt und Ticketpreise auf Prüfstand Aubel sagte zu den Sparanstrengungen, auch die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr kämen auf den Prüfstand. „Kann man sich noch an allen Stellen die Taktung so leisten, wie wir sie aktuell haben?“ Bei den Fahrpreisen sei Potsdam „am unteren Ende“, so Aubel. „Es kann auch sein, dass Dinge teurer werden oder dass die Bahn vielleicht in einer bestimmten Zeit nicht alle 10, sondern alle 20 Minuten kommt.“ Ein Einzelticket im Regeltarif kostet in Potsdam 3 Euro, in Berlin sind es 4 Euro.
Aubel: Müssen auch Standards hinterfragen „Wir sind in einer Situation, die ja mit vielen anderen Kommunen in diesem Land und in der Republik vergleichbar ist.
Wir haben steigende Ausgaben, auf die wir nur sehr bedingt Einfluss nehmen können.
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