Vatikan: Papst wird wegen „Knotens in der Lunge“ operiert
Seit anderthalb Jahren führt Leo XIV. die katholische Kirche.
Bislang galt er als fit.
Nun gibt er überraschend bekannt, dass er sich einem Eingriff unterziehen muss.
Wie steht es um ihn? Papst Leo XIV. muss sich kurzfristig einer Operation an der Lunge unterziehen.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche gab bei seinem Sonntagsgebet vor Zehntausenden Gläubigen im Vatikan überraschend bekannt, dass bei ihm ein „Knoten in der Lunge“ entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde.
Offen blieb, ob es sich um gutartiges Gewebe, eine Vorstufe von Krebs oder einen bösartigen Tumor handelt.
Mit seinen 71 Jahren gehört der gebürtige US-Amerikaner zu den jüngeren Päpsten der Kirchengeschichte.
Bislang waren keinerlei Probleme mit der Gesundheit bekannt.
Bei seiner Wahl im Mai vergangenen Jahres wurde allgemein gemutmaßt, dass er ein sehr langes Pontifikat vor sich haben werde.
Bislang keine gesundheitlichen Probleme bekannt Leo - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - steht seit Mai 2025 als erster Pontifex aus den USA an der Spitze von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken.
Nach Angaben aus dem Vatikan soll die Operation bereits in den nächsten Tagen in der Gemelli-Klinik in Rom stattfinden, wo Päpste traditionell behandelt werden.
Anschließend brauche Leo etwa eine Woche Erholung, hieß es.
Eigentlich steht dann im nächsten Monat eine längere Reise nach Südamerika auf dem Programm.
In der Gemelli-Klinik war bis kurz vor seinem Tod auch Leos Vorgänger Franziskus behandelt worden.
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