Landtagswahl am 6. September: Merz warnt in Sachsen-Anhalt vor „Wutbürgern“
In Sachsen-Anhalt grenzt sich CDU-Spitzenkandidat Schulze im Wahlkampf von Kanzler Merz und der Bundespartei ab.
Jetzt gab es trotzdem einen gemeinsamen Auftritt.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem ersten Wahlkampftermin in Sachsen-Anhalt erneut eindringlich vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gewarnt. „Sachsen-Anhalt darf kein Experimentierfeld für Wutbürger werden“, sagte er nach einem gemeinsamen Besuch mit CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze in Quedlinburg im Harz.
Sollte es zu einer absoluten Mehrheit einer rechtspopulistischen Partei kommen, „dann werden internationale Investoren es sich dreimal überlegen, ob sie noch in Sachsen-Anhalt investieren“.
Merz zeigte sich aber zuversichtlich, dass es in der letzten Woche vor der Wahl am Sonntag noch zu einer Aufholjagd kommen kann.
Es stehe viel auf dem Spiel, „aber ich habe die Zuversicht, dass es am Sonntag ein gutes Ergebnis geben wird für Sven Schulze und die CDU“.
Merz hofft auf Aufholjagd Der Kanzler erinnerte an die letzte Wahl 2021.
Die CDU hatte damals überraschend deutlich gewonnen.
Das Ergebnis wich erheblich von den vorherigen Umfragen ab, in denen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und AfD prognostiziert worden war.
Die CDU kam bei der Wahl am Ende auf 37,1 Prozent, die AfD auf 20,8 Prozent.
In Sachsen-Anhalt wird am 6.
September ein neuer Landtag gewählt.
In den Umfragen liegt die AfD mit Werten um die 40-Prozent-Marke deutlich vor der CDU, die auf etwa 23 Prozent kommt.
Schulze : „Rieseninteresse“ an der Wahl Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze sagte nach dem Termin mit Merz, es gebe ein „Rieseninteresse“ an der Wahl – seitens der Medien, aber auch der Bürger.
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