1,14 Euro pro Brief möglich: Plus 20 Prozent: Porto kann so stark steigen wie noch nie
Das Porto steigt - mal wieder.
Beschlossene Sache ist das zwar nicht, aber so gut wie sicher, ein Behördenpapier weist den Weg.
Erstmals springt das Standardbrief-Porto auf mehr als einen Euro.
Der Briefversand wird sich in Deutschland aller Voraussicht nach so stark verteuern wie noch nie.
Die Bundesnetzagentur veröffentlichte in Bonn ihren Plan, dem zufolge das Briefporto zum Januar 2027 um 20,35 Prozent steigen kann.
Es geht um den „Preis-Erhöhungsspielraum“ - um diesen Wert soll die Deutsche Post die für die Jahre 2027 und 2028 prognostizierte Gesamtmenge aller Briefe und Postkarten verteuern dürfen.
2022 hatte der durchschnittliche Preisaufschlag 4,6 Prozent betragen; 2025 war mit 10,48 Prozent der bisherige Höchstwert erreicht worden, der sich mit dem neuen Vorhaben nun fast verdoppelt.
Die eingeräumten Spielräume für Preiserhöhungen hat die Post bislang immer voll genutzt, das dürfte sie auch dieses Mal tun.
Auch Pakete sollen spürbar teurer werden.
Porto für Standardbrief könnte auf 1,14 Euro steigen Welche Briefart wie teuer wird, steht bislang nicht fest.
Das entscheidet die Post später selbst.
Sollte sie den Erhöhungsspielraum auf jede Briefart gleich anwenden, würde der Inlandsversand eines Standardbriefs ab Januar 1,14 Euro kosten.
Möglicherweise geht die Post aber auch in 5-Cent-Schritten vor, dann werden es also 1,10 oder 1,15 Euro - und in einer anderen Briefart dann etwas mehr oder etwas weniger als der Durchschnittswert es ermöglicht.
Bislang werden für einen bis zu 20 Gramm schweren Standardbrief 95 Cent fällig.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.