Weltkindertag am 20.9.: Kinderanteil im Osten niedriger als im Westen
In Deutschland ist der Kinderanteil leicht gestiegen - regional zeigen sich aber deutliche Unterschiede.
Und wie sieht es in den Nachbarländern aus? Sachsen-Anhalt hat den geringsten Kinderanteil von allen deutschen Bundesländern, in Baden-Württemberg und Bremen gibt es prozentual die meisten Kinder.
Das geht aus einer Berechnung des Statistischen Bundesamts zum Weltkindertag am 20.
September hervor.
Im Bundesdurchschnitt lebten Ende vergangenen Jahres 10,8 Millionen Kinder unter 14 Jahren in Deutschland.
Das entsprach 12,9 Prozent der Bevölkerung. „Die Altersstruktur und damit auch der Anteil der unter 14-Jährigen an der Bevölkerung unterscheiden sich regional“, teilte das Amt mit.
In Baden-Württemberg und Bremen war der Kinderanteil 2025 mit jeweils 13,4 Prozent am höchsten.
Danach folgten Hamburg und Bayern mit jeweils 13,2 Prozent.
In Sachsen-Anhalt war der Anteil der unter 14-Jährigen mit 11,2 Prozent am geringsten.
Danach folgten Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit jeweils 11,3 Prozent.
Deutschlandweit ist der Kinderanteil binnen zehn Jahren leicht gestiegen.
2015 lag er bei 12,3 Prozent - damals gab es 10,1 Millionen Kinder . „Im Zuge des demografischen Wandels ist der Kinderanteil in den letzten Jahrzehnten tendenziell zurückgegangen“, führten die Statistiker aus.
1975 waren auf dem heutigen Bundesgebiet 19,6 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt.
1995 waren es 15,1 Prozent.
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