Pannenserie: Akku nicht geladen: „Missunde III“ erneut kurz ausgefallen
Nach erneuten Ausfällen der Schleifähre „Missunde III“ fordert die FDP ein klares Bekenntnis zum Neubau – der Verkehrsminister mahnt zur Vorsicht.
Die Schleifähre „Missunde III“ ist am Morgen kurzzeitig nicht im Betrieb gewesen.
Schuld war, dass die elektrische Fähre in der Nacht nicht geladen werden konnte, aufgrund eines Problems mit einem Ladekabel, sagte Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen im Landtag in Kiel. „Es passieren im Leben auch Fehler“, betonte der CDU-Politiker.
Seit Mittag sei der Verkehr wieder aufgenommen worden.
Bereits Anfang der Woche hatte ein menschlicher Fehler zu einem kurzen wiederholten Ausfall der Fähre geführt.
Damals gab es ein Problem mit einer Pumpe, der für die Kühlung der Querstrahlruder zuständig war. „Es ist wohl so, dass diese Pumpe verbaut worden ist mit Schutzfolie“, erklärte der Minister.
Die Nichtkühlung führte dazu, dass es einen Alarm gab und die Fähre nicht betrieben werden durfte.
Die Pumpe wurde schließlich ausgetauscht und am Donnerstag fuhr die Fähre wieder.
Aufgrund dieses Ausfalls hatte die FDP -Fraktion das Thema mit einem Dringlichkeitsantrag zum Thema im Landtag gemacht.
Neubau wegen Ausfällen geplant Die elektrisch betriebene Fähre hatte erst Ende April mit einer Verzögerung von zwei Jahren den Betrieb aufgenommen.
Seitdem gab es bereits mehrere ungeplante Unterbrechungen.
Zuletzt war der Betrieb am Dienstmorgen wegen eines technischen Defekts vorerst ausgesetzt worden.
Zuvor war die „Missunde III“ etwas mehr als einen Monat lang durchgängig gefahren.
Ende Juli hatte wegen der Pannenserie Verkehrsminister Madsen die Reißleine gezogen.
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